Zweitligist siegt 33:35 in Groß Bieberau. Noch im Februar beginnt Manager Flatten mit den Planungen.

Andrej Kogut baut für die HSG das Spiel auf.
Andrej Kogut baut für die HSG das Spiel auf.

Andrej Kogut baut für die HSG das Spiel auf.

Pfliegensdörfer

Andrej Kogut baut für die HSG das Spiel auf.

Düsseldorf. Diesmal brauchte die Angriffsmaschinerie der HSG Düsseldorf eine gewisse Anlaufzeit. Erst als die Deckung die nötige Sicherheit brachte, klappte es auch in der Offensive. Am Ende kamen die Zweitliga-Handballer bei der TSG Groß-Bieberau, die Trainer Georgi Sviridenko zuvor mit großen Respekt bedacht hatte, zu einem ungefährdeten 33:25 (17:12)-Erfolg.

Der Beginn war holprig. Nach dem 3:4 gelang den Gästen für über elf Minuten kein Torerfolg aus dem Feld. Dafür bewies Frank Berblinger von der Linie seine Nervenstärke und trickste viermal hintereinander den Ball per Siebenmeter ins gegnerische Tor. Erst Spielmacher und Neu-Juniorennationalspieler Andrej Kogut beendete die Feldtorflaute in der 17. Minute und sorgte beim 7:8 gleichzeitig für die erste Düsseldorfer Führung der Partie.

Die Umstellung auf eine etwas defensivere 6:0-Deckung und die Hereinnahme von Torhüter Matthias Puhle für den glücklosen Almantas Savonis nach 10 Minuten zeigten Wirkung. "Wir sind mit unserer 5:1-Deckung nicht gegen die Bieberauer Schlagwürfe angekommen. Danach waren die Räume für den Gegner enger", befand Linksaußen Marcel Wernicke. "Das war der Schlüssel zum Erfolg."

Die HSG zeigte dem Aufsteiger, der vorher erst zwei Spiele in eigener Halle verloren hatte, deutlich die Grenzen auf. Überragend agierte vor allem Matthias Puhle der 23Würfe abwehren konnte und außerdem zwei Siebenmeter entschärfte. "Ich hatte eigentlich ein sehr enges Spiel erwartet. Aber das war es nur in den ersten zehn Minuten. In der zweiten Hälfte konnten wir uns sogar eine kleine Schwächephase leisten", sagte Wernicke.

Diese Nachlässigkeiten machten das Endergebnis für den Gegner erträglicher. Während die HSG fleißig Punkte sammelt und ihre Serie auf zuletzt 22:2 hochschraubt, arbeitet die Konkurrenz daran, Manager Frank Flatten so früh wie möglich Planungssicherheit für die erste Liga zu verschaffen. "Nach der sportlichen Situation deutet alles darauf hin, dass wir den Aufstieg packen werden. Ich hoffe nur, dass alle die Konzentration bewahren. In den kommenden Wochen müssen wir die wirtschaftlichen Bedingungen schaffen", sagte Flatten. Noch im Februar fallen die ersten personellen Entscheidungen.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer