Der Bundesliga-Aufsteiger empfängt am Dienstag den Tabellenzehnten aus Wetzlar im Castello. Trainer Suton muss improvisieren.

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Das Einschwören vor den Spielen oder während einer Auszeit gehört bei der HSG Düsseldorf zu den Ritualen.

Das Einschwören vor den Spielen oder während einer Auszeit gehört bei der HSG Düsseldorf zu den Ritualen.

Horstmüller

Das Einschwören vor den Spielen oder während einer Auszeit gehört bei der HSG Düsseldorf zu den Ritualen.

Düsseldorf. Die Personallage bei der HSG Düsseldorf hat sich trotz der zweiwöchigen Spielpause in der Handball-Bundesliga verschärft. Neben dem Langzeitverletzten Andrej Kurtschew mussten zuletzt auch Patrick Fölser (Zehnagel gezogen) und Marcel Wernicke (Achillessehnenreizung) passen. Ausgerechnet vor dem Heimspiel am Dienstag gegen die HSG Wetzlar (20.15 Uhr, Castello Reisholz) muss Trainer Goran Suton beim Aufsteiger weiter improvisieren.

"Da hilft kein Jammern. Es wird kurzfristig entschieden, wer einsatzfähig ist", sagt der Kroate. "Wenn es irgendwie geht, werde ich spielen", sagt Patrick Fölser. Gleiches gilt für Marcel Wernicke, der beim 29:25-Sieg im letzten Heimspiel über Hannover-Burgdorf mit sieben Treffern bester Düsseldorfer Torschütze war.

"Wir haben uns trotz allem sehr gut auf den Gegner vorbereitet", sagt Suton. Selbst am Wochenende wurde trainiert. Wegen des späten Spielbeginns wurde die abendlichen Einheiten sogar auf 20 Uhr gelegt und die Essenszeiten darauf abgestimmt. "Man darf nichts unversucht lassen, um erfolgreich zu sein. Dazu gehören auch Kleinigkeiten", sagt der Trainer, der die HSG Wetzlar nicht zu den abstiegsgefährdeten Mannschaften zählt.

Wetzlar ist ein Team mit einer starken Rückraumlinie, in der die Nationalspieler Sven Sören Christophersen und Timo Salzer sowie Alois Mraz und Daniel Valo für Gefahr sorgen. Mit dem 27:26-Sieg über die Füchse Berlin hat Wetzlar das Punktekonto (8:8) ausgeglichen.

Wetzlars Trainer Michael Roth stand schon auf der Wunschliste

"Nach dem tollen Spiel gegen Berlin dürfen wir jetzt nicht in Zufriedenheit verfallen, sondern müssen auch in Düsseldorf eine konzentrierte und engagierte Leistung abrufen. Denn nur dann haben wir die Chance zu gewinnen", sagt Trainer Michael Roth. Der 47-jährige Ex-Nationalspieler stand auch schon bei der HSGDüsseldorf auf der Wunschliste, aber Roth passte damals aber nicht in den finanziellen Rahmen.

möglicheStartaufstellungen: Tor: Puhle; Feld: Berblinger (25/10 Saisontore), Kedzo (14), Fölser (19), Kogut (22), Hegemann (29/1), Asgeirsson (9)

möglicheStartaufstellungen: Tor: Weber; Feld: Smoler (6 Saisontore), Valo (29), Werum (16), Salzer (30), Christophersen (44/11), Allendorf (29/9)

Sein Gegenüber Goran Suton muss sich einiges einfallen lassen, um die Wetzlarer Abwehr 60 Minuten unter Druck zu setzen. "Auf Halbrechts haben wir es beim Training neben Nikola Kedzo auch mit Valdas Novickis und Michael Hegemann versucht. Auch ohne Andrej Kurtschew haben wir auf dieser Position Möglichkeiten", so Suton. Auf jeden Fall wird das Spiel eine erneute Bewährungsprobe für die HSG Düsseldorf.

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