Behrends wird am Samstag erstmals für die HSG auflaufen.

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Jan-Henrik Behrends spielt am Samstag erstmals für die HSG.

Jan-Henrik Behrends spielt am Samstag erstmals für die HSG.

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Jan-Henrik Behrends spielt am Samstag erstmals für die HSG.

Düsseldorf. Aus Zürich kommend vom Flughafen ins Hotel, dann zum Fitness-Check und zur Besprechung mit Trainer Goran Suton, bevor am Abend das erste Training mit der Mannschaft auf dem Programm stand. Jan-Henrik Behrends hatte am Montag alle Hände voll zu tun, und das wird sich in den nächsten Wochen nicht ändern.

Der Zugang soll in Zukunft bei Handball-Bundesligist HSG Düsseldorf den Dauerverletzten Andrej Kurtschew auf der halbrechten Angriffsposition ersetzen. Bereits am Samstag im Heimspiel gegen die HBW Balingen-Weilstetten (15 Uhr, Castello Reisholz) wird Behrends erstmals für seinen neuen Club auflaufen.

Der Wechsel des 30-jährigen Linkshänders kam so schnell zustande, dass dieser noch keine Möglichkeit gefunden hat, in Düsseldorf eine Wohnung zu finden. "Meine Familie bleibt im Dezember noch in der Schweiz. Am Wochenende wird sie mich aber besuchen", sagt Behrends, der mit Ehefrau Nina sowie den Söhnen Bjarne (3) und Bennet (6) auch das Weihnachtsfest hier verbringen will.

Das sportliche Kapitel Zürich ist für Behrends aber beendet, nachdem er mit Amicitia zweimal Schweizer Meister (2008, 2009) geworden ist. "Es hat dort finanzielle Probleme gegeben, aber das letzte Gehalt wurde gezahlt. Es handelt sich vielmehr um Altlasten. Deshalb bin ich froh, dass es eine Möglichkeit gab, aus dem laufenden Vertrag herauszukommen", sagt Behrends.

Bei der HSG hat der 1,98 Meter große Rückraumspieler einen Vertrag bis zum 30. Juni 2011 unterschrieben. Der gilt zwar für die erste und zweite Liga, aber an das Thema Abstieg will er kein Wort verschwenden. "Wir wollen uns in der ersten Bundesliga etablieren. Dazu sind Siege notwendig, und die werden wir holen." Den Anfang kann Behrends mit der HSG schon am Samstag im Heimspiel gegen Balingen machen.

Am 31. Dezember läuft der Vertrag der HSG Düsseldorf mit Max Ramota aus. Ob der 32-Jährige bis zum Ende der Saison bei dem Club bleiben wird, ist derzeit noch offen. "Max muss als Abwehr-Alternative bleiben, aber wir werden unsere finanziellen Rahmenbedingungen einhalten", sagte HSG-Manager Frank Flatten. Ramota würde gerne weiter für die HSG spielen: "Es liegt mir sehr viel daran. Der Club ist mir ans Herz gewachsen", sagt Ramota.

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