Der Oberligist startet mit zahlreichen Problemen in die Liga.

Düsseldorf. Der Neustart in der Oberliga beginnt für die Hockeyspieler des DSD mit einer Herausforderung. Im ersten Spiel nach dem Abstieg in die vierte Liga muss die Mannschaft von Trainer Belal Enaba bei der ETG Wuppertal (Sonntag, 16 Uhr) antreten. Für die Grafenberger droht das erste Saisonspiel eine echte Herkulesaufgabe zu werden, denn der DSD ist stark ersatzgeschwächt.

Im Sommer verließen zahlreiche Leistungsträger den Verein. Der Kader ist aktuell auch noch durch zahlreiche Verletzungen dezimiert. „Wir werden unser Bestes geben, aber ich bin mir nicht sicher, ob das zu einem Sieg reichen wird“, sagte DSD-Trainer Enaba, der sich bewusst zurückhaltend gab. Die Führungsspieler Frederik Wecker und Christofer Schlenker sind nicht einsatzfähig. Torjäger Daniele Cioli und Elmar Fischer haben dazu fast die gesamte Vorbereitung wegen einer langen Reise gefehlt. Wenig spricht dafür, dass der DSD um den direkten Wiederaufstieg mitspielen kann.

„Wir werden den Kopf nicht in den Sand stecken. Dass Wuppertal allerdings ein starker Gegner ist, wissen wir genau“, sagte Belal Enaba. Zu den Favoriten in der ausgeglichenen Oberliga darf der DSD in der aktuellen Verfassung wohl nicht gezählt werden. Wuppertal, Leverkusen, Aachen und die Zweitvertretung der Bundesligisten aus Krefeld sind starke Konkurrenz. Auch deshalb wäre ein Auftaktsieg gegen den Aufstiegskandidaten angesichts der ungünstigen Vorzeichen ein Signal des DSD.

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