Doch der DHC war nicht so schlecht, wie es erscheint.

Düsseldorf. Die Hockeyspieler des DHC wussten schon vor dieser Saison in der Bundesliga genau, was sie erwartet. Für den Aufsteiger war klar, dass er nicht viele Gelegenheiten für Achtungserfolge bekommen würde. An diesem Wochenende hat der DHC genau so eine Möglichkeit ungenutzt liegen gelassen. Die Ergebnisse lassen das nicht vermuten. Doch für die Mannschaft der Trainer Jens Hillmann und Akim Bouchouchi wäre ein Schritt in Richtung Klassenerhalt machbar gewesen.

Nach dem 1:5 (0:0) in Krefeld und dem 1:6 (0:4) bei Uhlenhorst Mülheim sieht für den neutralen Beobachter alles nach eindeutigen Ergebnissen aus. Doch in Krefeld war der DHC über weite Strecken der Partie die bessere Mannschaft. „Zwei schnelle Gegentore in der zweiten Hälfte waren leider der Knackpunkt“, klagte Trainer Hillmann.

Seine Mannschaft hatte vor allem im ersten Durchgang zahlreiche gute Torchancen vergeben. Beim Stand von 1:1 – für Düsseldorf hatte Alexander Vogel getroffen – legte Gastgeber Krefeld dann schnell zwei Treffer nach, von denen sich der DHC nicht mehr erholte. „Der Punkt ist, dass so etwas nicht der Knackpunkt sein darf“, ärgerte sich Hillmann.

„Sport ist nicht immer fair: Nur weil wir die besseren Chancen haben, bedeutet das nicht, dass wir führen. Und es war nach dem Doppelschlag genug Zeit, um das Spiel wieder zu drehen“, erklärte der Trainer. In Mülheim war der DHC über die gesamte Spielzeit eindeutig unterlegen. Den einzigen Treffer für den Vorletzten erzielte Clemens Oldhafer per Strafecke. jawo

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