Frauenteam vergibt alle Chancen und spielt 0:0.

Düsseldorf. Wie viel das torlose Unentschieden im Auftaktspiel der Hockey-Bundesliga für die DHC-Spielerinnen wert ist, offenbarte sich erst einen Tag nach der Partie gegen den Harvestehuder THC. "Mit einem Blick auf die Ergebnisse der Konkurrenz lässt sich sagen, dass der Punkt uns nicht weiterbringt", sagte Trainer Sebastian Gunst. Auch, weil die vermeintlichen Abstiegskandidaten aus Rüsselsheim und Lichterfelde Überraschungssiege feierten. Vor allem aber, weil Gunsts Team gegen die ebenfalls schwach eingeschätzten Hamburger einen "Dreier" eingeplant hatte.

Beermann und Gerke setzen in der Offensive Akzente, treffen aber nicht

Bis weit in die gegnerische Hälfte spielte der DHC gut durch. Gefahr im Hamburger Schusskreis konnten die Düsseldorfer aber nur selten heraufbeschwören. Einzig das Sturmduo Janine Beermann und Greta Gerke kam zu Einschussmöglichkeiten. Gerke scheiterte mit einer argentinischen Rückhand aber an der hervorragend reagierenden HTHC-Torfrau. Insgesamt waren Großchancen für den DHC aber die Ausnahme.

"Wir waren vorne zu harmlos, das muss sich ändern, wenn wir gewinnen wollen", sagte Gunst. Doch der DHC-Trainer erlangte auch positive Erkenntnisse aus dem zähen 0:0: Die neu formierte Defensive steht. Die Abwehrreihe um Lisa Goosens und Rückkehrerin Sabine Markert entpuppte sich als sattelfest, ohne dass sie die Hamburger jedoch vor allzu viel Arbeit stellte.

Doch nicht nur die Angreifer der Gäste blieben ohne Torerfolg. Auch der DHC ließ alle Chancen aus und verpasste damit einen perfekten Bundesligastart. jawo

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