Düsseldorf. In Gerresheim kommt es am Sonntag (17 Uhr, Diepenstraße) zum Aufeinandertreffen der Stadtteilrivalen DSC 99 und DSD. Die Hockeyherren des DSD haben in den vergangenen Spielen stets ihre Vorherrschaft unter Beweis gestellt. Doch diesmal muss der DSD nach einem missglückten Saisonstart mit dem fünften Tabellenplatz vorlieb nehmen, während die abstiegskampf-erprobten Nachbarn vom DSC nach vier Spieltagen die Tabelle anführen.

"Der Druck liegt allein beim DSD, während wir entspannt weiter punkten wollen, um mit dem Tabellenkeller nichts zu tun zu haben. Die Saison ist noch so lang, und wir hatten einen vermeintlich leichteren Auftakt als der DSD", sagt Müller und schiebt die Favoritenrolle den Gästen zu, obwohl sich der DSC bei einem Sieg mit sieben Punkten Vorsprung von den Nachbarn absetzen könnte.

"Für uns kommt das Derby genau zur richtigen Zeit", freut sich DSD-Spielertrainer Uli Bergmann (Foto), der mit seinem Team die Schwächephase endlich beenden will. Der DSD ist sich des zusätzlichen Drucks durchaus bewusst: "Natürlich wollen wir zeigen, dass wir die bessere Mannschaft sind. Aber für uns sind drei Punkte die Hauptsache", so Bergmann.

Auch Jörg Müller sieht den Gegner als "die personell stärkste Mannschaft der Liga", doch er betont, dass "solche Spiele nicht auf dem Papier gewonnen werden". Die Zuschauer dürfen sich jedenfalls auf einen lokalen Höhepunkt der Saison freuen.

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