DHC-Herren spielen in Nürnberg und hoffen auf die Hilfe des Tabellenführers.

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Trainer Akim Bouchouchi fährt optimistisch nach Nürnberg.

Trainer Akim Bouchouchi fährt optimistisch nach Nürnberg.

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Trainer Akim Bouchouchi fährt optimistisch nach Nürnberg.

Düsseldorf. Die Hockeyherren des Düsseldorfer HC müssen heute beim Nürnberger HTC antreten. Nach dem Sieg der Düsseldorfer im Kellerduell am vergangenen Wochenende vor heimischem Publikum gegen den Münchner SC, will die Mannschaft auch bei den Franken den Aufwärtstrend fortsetzen, um einer realistischen Chance auf einen Nicht-Abstiegsplatz endlich näher zu kommen. Denn trotz des Sieges gegen den Münchner SC ist Blau-Weiß Berlin, den der DHC noch hinter sich lassen müsste, um sich den Klassenerhalt zu sichern, noch vier Punkte entfernt und besitzt zudem das bessere Torverhältnis. So würde selbst ein Sieg gegen die Hauptstädter im direkten Duell nicht ausreichen, um an diesen noch vorbeizuziehen, sondern mindestens zwei Punktgewinne gegen andere Teams müssen noch her.

Der DHC hofft, Niederlagen der Konkurrenz nutzen zu können

Die auf Platz acht liegenden Nürnberger, mit denen sich der DHC im Hinspiel nach einem 3:3-Remis die Punkte teilte, zählen in jedem Fall zu den wenigen Teams der Liga, gegen die ein solcher „Pflichtsieg“ aus Düsseldorfer Sicht möglich ist. „An diesem Samstag gegen Nürnberg zu punkten, wäre sehr wichtig und ein weiterer großer Schritt nach vorne, um unsere Chancen auf den Klassenerhalt aufrecht zu erhalten“, sagte DHC-Trainer Akim Bouchouchi und fasste damit die Tabellensituation zusammen. Die Konkurrenz aus der Bundeshauptstadt muss zudem an diesem Wochenende im Fernduell gegen den amtierenden Deutschen Vizemeister Rot-Weiß Köln ran, so dass die Männer vom Seestern die Möglichkeit nutzen könnten, um „wieder auf Schlagdistanz zu den Nichtabstiegsplätzen“ zu gelangen, hofft Bouchouchi, der damit das nächste Teilziel vorgibt.

Verzichten müssen die Düsseldorfer im Frankenland allerdings weiterhin auf ihre verletzten Offensivkräfte Christian Tanck, Frederik Schank und Max Silanoglu.

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