Der zweitplatzierte DSC 99 empfängt am Samstag den Lokalrivalen DSD.

Beim DSC geht es am Samstag im Derby gegen den DSD zur Sache.
Beim DSC geht es am Samstag im Derby gegen den DSD zur Sache.

Beim DSC geht es am Samstag im Derby gegen den DSD zur Sache.

Wolff

Beim DSC geht es am Samstag im Derby gegen den DSD zur Sache.

Düsseldorf. Eine Saison als Zweiter abzuschließen, ist meistens ärgerlich. Doch wenn man sich als Aufsteiger auf diesem ungeliebten Tabellenplatz hinter dem Ligaprimus einfindet, sollte dies eigentlich zufrieden stellend sein. Aber die Hockeyspieler des DSD wollten in dieser Saison mehr. Der Kapitän der Regionalliga-Mannschaft, Sebastian Pelzer, zieht bereits vor dem abschließenden Spieltag ein Fazit, denn in der letzten Partie geht es ums Prestige: Am Samstag beginnt um 13 Uhr das Gerresheimer Stadtteil-Derby zwischen seiner Mannschaft und dem gastgebenden DSC 99.

Pelzer nennt Gründe, warum es mit dem Aufstieg nicht geklappt hat. "Dieser Mannschaft fehlt nach meiner Meinung das Endspiel-Bewusstsein. Damit meine ich, dass wir es in den wichtigen Spielen wie gegen SW Köln nicht schaffen, in einer Verfassung zu sein, in der die Hockey-Grundlagen funktionieren. Wir sind dann nicht wach genug, arbeiten nicht diszipliniert nach hinten, und vorne kocht jeder sein eigenes Süppchen."

Das Urteil des Kapitäns ist hart, aber er relativiert es auch, nachdem er vergangene Saison aus Neuss zum DSD gewechselt war. "Ich möchte damit auch nicht sagen, dass hier zwischenmenschlich etwas nicht stimmt. Ganz im Gegenteil, wir sind ein tolles Team. Aber die älteren Spieler haben die Ziele vielleicht auch zu hoch gesteckt. Nach der überragenden Hinrunde hat uns die Realität eingeholt. Und wir sehen, dass dies dem eigentlichen Leistungsvermögen der Mannschaft entspricht."

Damit ist das Ziel Bundesliga für ihn aber noch nicht vom Tisch. "Wir haben Lehrgeld bezahlt. Wenn wir aufsteigen möchten, müssen einfache Dinge wie Laufbereitschaft, Defensivverhalten und Konsequenz vor dem Tor vorhanden sein. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir dann auch in der zweiten Liga mithalten könnten. Aber dazu muss der Impuls von allen kommen. Ich glaube, für einige war der Aufstiegsgedanke zu abstrakt. Sie haben es sich einfach gemütlich gemacht in der Regionalliga."

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