DHC kommt über ein 2:2 nicht hinaus.

Jan Simon trifft zweimal nach Strafecken.
Jan Simon trifft zweimal nach Strafecken.

Jan Simon trifft zweimal nach Strafecken.

Wolff

Jan Simon trifft zweimal nach Strafecken.

Düsseldorf. Wieder hatte es Kapitän Jan Simon in der letzten Sekunde auf dem Schläger. Und wieder blieb es nur bei einem Remis für die Hockeyherren des DHC. Die Düsseldorfer erlebten beim 2:2 gegen den Harvestehuder THC am heimischen Seestern ein Déjà-vu der Partie des vergangenen Wochenendes, bei dem die Strafecke in der Schlussminute ebenfalls nicht zum Sieg genutzt werden konnte.

"Diesmal müssen wir jedoch mit dem Punkt zufrieden sein, denn vor unserer dominanten Schlussphase hatte HTHC genügend Möglichkeiten klar in Führung zu gehen", sagt DHC-Trainer Volker Fried. Dieser Punkt könnte jedoch zu wenig sein, denn diesmal stand die Fried-Truppe einem der Teams gegenüber, das wie der DHC um jeden Zähler für den Verbleib in der Liga kämpfen muss.

Somit steht der DHC erneut als gefühlter Verlierer da, denn ein Lattenschuss von Dominik Giskes in der 64. Spielminute sowie die vergebene Strafecke durch Simon boten Möglichkeiten, den DHC noch auf die Siegerstraße zu führen. "Solche Chancen müssen dann auch einfach mal genutzt werden", kritisierte Fried. Dabei war Simon zuvor zweimal als Sieger aus dem Strafecken-Duell zwischen ihm und HTHC-Schlussmann Duchow hervorgegangen, als er in der 27. und 38. Minute für sein Team verwandelt hatte. Kurz vor Toresschluss zeigte der Düsseldorfer Kapitän jedoch Nerven.

Im Gegensatz zum Gastgeber, der sich aufgrund anhaltender Offensiv-Schwäche auf seine Standards verlassen musste, überzeugten die Hamburger durch starkes Zusammenspiel. Dass die vielen Angriffe der Hanseaten nur zu zwei Toren führten, verdankten die Düsseldorfer einmal mehr ihrem 19-jährigen-Torwart-Talent Alex Wilms.

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