Die Damen des DHC treffen auf den Titelverteidiger UHC Hamburg.

Düsseldorf. Es wird das Gigantenduell – das Aufeinandertreffen der beiden besten deutschen Damen-Mannschaften in Hockey-Deutschland. Bei der Hallen-Endrunde in Berlin trifft der DHC am Samstag (12 Uhr) im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft auf Titelverteidiger UHC Hamburg. Viele Experten sprechen bereits von einem vorgezogenen Finale. So dominant sind der DHC und Hamburg in dieser Bundesligasaison aufgetreten. Beide Mannschaften sind ungeschlagen durch die Vorrunde spaziert. Im Viertelfinale sorgte der DHC von Trainer Nico Sussenburger mit einem 9:1-Erfolg über Leipzig für eine Demonstration der eigenen Stärke.

„Wir fahren nach Berlin mit einem einfachen Motto: Offenes Visier und Vollgas“, sagte Sussenburger und fügte noch an: „Wir haben nichts zu verlieren.“ Die Favoritenrolle schiebt der DHC-Coach gerne an den UHC aus Hamburg weiter. Verständlich: Schließlich treten die Hanseatinnen mit fünf Nationalspielerinnen an. Seit Jahren zählt der UHC zu den besten Teams in Deutschland. Der DHC hat sich aber in den vergangenen Monaten zu einer ernst zu nehmenden Bedrohung für die Hamburgerinnen entwickelt.

Von DHC-Damenobfrau Brigitte Soubust-Hoppe gibt es bereits vor dem Halbfinale am Samstag lobende Worte: „Egal wie das Ergebnis am Wochenende aussieht, bin ich richtig stolz auf meine Damen“, sagte sie. „Obwohl das Team noch sehr jung ist, hat die Mannschaft eine sensationelle Saison gespielt.“ Für den DHC spricht die Tatsache, dass gegen den UHC in der abgelaufenen Hinrunde der Feldsaison bereits ein Sieg gelang.

Die Oberkasselerinnen wissen also, wie der Favorit zu schlagen ist. Bereits am Freitag ging es mit dem Flieger nach Berlin. Am Abend stand ein lockeres Training an, um sich an den Hallenboden zu gewöhnen. Bis auf die verletzte Nationalspielerin Lisa-Marie Schütze kann der DHC seine Bestbesetzung aufbieten.

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