Bundesligist kann nur beim 2:2 in Nürnberg punkten.

Düsseldorf. Und wieder gab es keinen Sieg. Der von Volker Fried trainierte Hockey-Bundesligist DHC kam am Doppelspieltag mit dem 2:2 (0:2)-Unentschieden in Nürnberg und der 0:5 (0:2)-Niederlage beim Mannheimer HC nur zu einem Punkt. "Wir befinden uns in einem Entwicklungsprozess, und ich bin mit dem Ist-Zustand zufrieden", sagte Fried.

Aber es muss endlich mal ein Sieg her, um der Abstiegsrunde zu entgehen. Den Punkt in Nürnberg entwendeten die Düsseldorfer den Franken in letzter Sekunde, denn die Nürnberger führten bereits zur Halbzeit verdient mit 2:0.

Nach Wiederanpfiff kämpfte die DHC-Truppe jedoch beherzt um jeden Zentimeter Boden und kam in der 56. Spielminute durch Deniz Kocak zum Anschlusstreffer. Dass Malte Nübel noch der Ausgleich gelang, schien mehr als glücklich für den DHC.

"Die Mannschaft hat das ausgespielt, was sie kann. Die Jungs sind läuferisch stark und haben eine tolle Moral", sagte Fried, der in der Schlussphase ohne Spielmacher Lincoln Churchill auskommen musste, der in der 67. Minute wegen Stockfouls die Gelbe Karte sah.

In der zweiten Wochenendpartie beim Tabellenführer Mannheimer HC war der DHC chancenlos. "Wir wussten, dass es schwer wird. Trotzdem hatten wir uns einiges vorgenommen", sagte Volker Fried.

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