Trainer Volker Fried sieht Duell gegen Berlin als „Reifeprüfung“.

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Volker Fried fordert von seinem Team einen Erfolg über den BHC.

Volker Fried fordert von seinem Team einen Erfolg über den BHC.

Lange

Volker Fried fordert von seinem Team einen Erfolg über den BHC.

Düsseldorf. "Schon wieder Berlin", muss sich Volker Fried, Trainer des Hallen-Hockey-Bundesligisten Düsseldorfer HC, gedacht haben. Bereits zum dritten Mal in vier Jahren geht es für den DHC in den Play-offs um die deutsche Meisterschaf gegen den Ostmeister Berliner HC.

"Das ist eine ganz schwere Aufgabe, aber ich bin zuversichtlich, dass wir sie lösen können", zeigt sich Fried vor dem Spiel am Samstag in der deutschen Hauptstadt (Anschlag, 14.15 Uhr) zuversichtlich. Im Halbfinalspiel vor zwei Jahren siegte der DHC in einer hochspannenden Partie mit 6:5. Ein Jahr zuvor war gegen die Mannschaft von Trainer Friedel Stupp im Viertelfinale Schluss.

"Wir haben aus den Spielen gegen Berlin viel gelernt. Mittlerweile sind wir deutlich routinierter und erfahrener geworden", betont Fried. Dabei gehen die Oberkasseler mit einer fast identischen Aufstellung wie in den vergangenen Jahren an den Start. Auf gerade einmal zwei Positionen hat sich die Formation der Rot-Blauen seit der bitteren Niederlage gegen den BHC in 2006 verändert.

Dass der DHC perfekt eingespielt ist, beweisen auch die jüngsten Ergebnisse. Schließlich schloss Frieds Mannschaft die Hauptrunde mit einer makellosen Rückserie ab, in der alle fünf Spiele gewonnen werden konnten. Auch gegen den Top-Favoriten auf den Meistertitel, Rot-Weiß Köln, siegte der DHC in beeindruckender Manier.

"Die Form stimmt. Besonders bei unserem Torwart Alberto Schek, der häufig den Unterschied macht", erklärt Fried. Der heutige Gegner Berlin kämpft derweil mit großen Personalproblemen. Nationalspieler Martin Zwicker ist nach einer Roten Karte gesperrt, der Einsatz von Abwehrchef Pit Arnold ist krankheitsbedingt ebenfalls gefährdet. Auf Seiten des DHC fehlt nur Stürmer Maxi Schröter.

Volker Fried erwartet von seiner Truppe nicht nur deshalb das Erreichen des Final-Four-Turniers in Duisburg. "Für uns ist das eine Reifeprüfung", erklärt er. "Ein Sieg wäre die logische Belohnung für die tolle Entwicklung in den vergangenen Jahren."

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