Bundesligist verliert bei Aufsteiger Blau-Weiß Berlin.

Düsseldorf. Auch beim Aufsteiger Blau-Weiß Berlin blieben die Hockeyherren des DHC erfolglos. Nach der 2:3 (1:1)-Niederlage wird die Abstiegsrunde für die Düsseldorfer immer wahrscheinlicher. Die Mannschaft von Trainer Volker Fried, die nach sechs Spielen in der Bundesliga noch keinen Sieg einfahren konnte, ist mittlerweile Tabellenletzter. Dabei präsentierten sich die Mannschaft vom Seestern als das spielstärkere Team und führte bereits nach zehn Minuten durch einen Treffer von Kapitän Jan Simon. Auch in der Folgezeit hatte der DHC die größeren Spielanteile.

"Berlin war heute schlagbar. Eigentlich hätten wir gewinnen müssen. Leider erwischen wir gegen einen solchen Gegner keinen guten Tag", resümiert Simon, der sich als Doppeltorschütze als einziger Akteur in Normalform zeigte. Doch die Berliner bewiesen sowohl beim 1:1-Ausgleich kurz vor der Pause, als auch beim Führungstreffer in der 45. Spielminute mehr Konsequenz im Abschluss. "Wir sind vorne weiterhin zu harmlos. Man kann sich nicht darauf verlassen, ein Spiel über Ecken zu gewinnen", sagte Simon, der als Innenverteidiger die Torschützenliste des DHC anführt.

Unnötige Ballverluste in derOffensive der Düsseldorfer führten zu den gefährlichen Kontersituationen für die Berliner. Jan Simon: "Berlin hat nicht verdient gewonnen, wir haben dämliche Geschenke verteilt." Trotzdem glaubt er, dass seine Mannschaft das Potenzial für die Liga besitzt: "Wir brauchen ein Erfolgserlebnis." Das wird in zwei Wochen gegen den amtierenden Deutschen Meister RW Köln aber schwierig werden. G.G.

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