DHC-Damen planen nächsten Coup gegen den UHC Hamburg.

wza_1131x1500_613585.jpeg
Sabine Markert träumt schon vom Halbfinale.

Sabine Markert träumt schon vom Halbfinale.

Lange

Sabine Markert träumt schon vom Halbfinale.

Düsseldorf. Von Normalität will Sabine Markert nichts wissen. "Das Viertelfinale ist etwas ganz Besonderes für uns", sagt die Spielerin der DHC-Damen. Vor dem Show-Down in der Runde der letzten Acht in der Hallenhockey-Bundesliga ist die Anspannung beim Team von Trainer Jörn Eisenhuth groß. "Das wird ein enges Spiel. Wir sind richtig heiß", sagt Markert. Ab 14.30Uhr gastiert niemand geringeres als der deutsche Feldhockey-Meister in der Hockeyhalle am Seestern. Einen schwereren Gegner als den UHC Hamburg hätten die DHC-Damen nicht bekommen können. "Wir wissen aber nicht wie die in der Halle spielen. Was da auf uns zukommt, werden wir wohl erst in der abschließenden Videobesprechung sehen", erklärt Verteidigerin Markert, die zuversichtlich ist, dass der DHC die Endrunde in Berlin erreicht. Dabei betont die 22-Jährige immer wieder, dass die Viertelfinalbegegnung ein echter Höhepunkt ist. Nachdem der DHC aber als Aufsteiger in der Vorsaison bis ins Halbfinale gestürmt ist, war Tabellenplatz eins in der Hauptrunde in diesem Jahr keine große Überraschung mehr. Damit es wieder für eine Teilnahme beim Final-Four-Turnier am letzten Januar-Wochenende reicht, greifen die DHC-Damen auf altbekannte Rituale zurück.

Neun Siege in Folge haben viel Selbstvertrauen gebracht

Wie schon im Vorjahr übernachten die Rot-Blauen Freitagabend im Lindner-Hotel. "Das hat uns schon beim letzten Mal Glück gebracht", meint Markert. Trotzdem hofft sie darauf, dass das Viertelfinale nicht wieder eine zu spannende Angelegenheit wird. In 2009 setzte sich der DHC gegen Lichterfelde nämlich erst nach Siebenmeterschießen durch. "So weit wollen wir es gar nicht erst kommen lassen", sagt die Strafeckenspezialistin. Die bislang einzige Saisonniederlage am vergangenen Wochenende gegen Rot-Weiß Köln haben die DHC-Damen nach Markerts Aussage gut verarbeitet. Die Pleite sei "ein Dämpfer zum richtigen Zeitpunkt gewesen." Der DHC stand aber schon als sicherer Gruppensieger fest. Nicht nur deshalb hoffen Markert und Co, dass sie wieder zur in diesem Spieljahr gewohnten Dominanz zurückfinden. Den Oberkasselerinnen war zuvor eine Serie von neun Siegen hintereinander gelungen. Ein weiterer würde den DHC ans vorläufige Ziel der Träume bringen.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer