Mit Erfolgen hätten DSD und DSC kaum mehr etwas mit dem Abstieg zu tun.

Düsseldorf. Für die Hockeyherren des DHC stehen zwei richtungsweisende Partien in der ersten Hallenhockey-Bundesliga an. Mit zwei Siegen wollen sich die Düsseldorfer klar vom Tabellenende absetzen und, so sagt Kapitän Jan Simon, "eine Mini-Hoffnung auf die Viertelfinalplätze" wahren. Schon am Freitagabend um 19 Uhr empfangen die Herren vom Seestern den Lokalrivalen SW Neuss, gegen den ein Heimsieg eingeplant ist.

"Letztes Jahr haben wir die böse Erfahrung gemacht, wie es ist, ein solches Duell zu verlieren. Das passiert uns nicht nochmal!", erinnert sich Jan Simon. Auch gegen Uhlenhorst Mülheim ist für die Mannschaft von Trainer Volker Fried durchaus ein Erfolgserlebnis möglich, denn die Düsseldorfer präsentierten sich seit dem holprigen Saisonstart in Krefeld mit einer konstanten Leistungssteigerung.

"In Köln haben wir gezeigt, was wir können. Wenn wir uns in dieser Form präsentieren, sind zwei Siege drin", ist der Abwehrchef optimistisch. Auch wenn auf Mülheimer Seiten mit Rabente, Stralkowski und Gehlen wichtige Leistungsträger fehlen, ist sich der DHC durchaus bewusst, dass ihn ein hart umkämpftes Prestigeduell erwartet.

DSD muss zweimal auswärts antreten, DSC trifft auf Angstgegner

Auch der DSD muss in der 2. Bundesliga bereits am Freitag beim RTHC Leverkusen antreten. Für die Mannschaft von Spielertrainer Uli Bergmann steht ein Pflichtsieg auf dem Programm. "Diese Hürde müssen wir aber erst einmal nehmen", sagt Bergmann, der den Gegner jedoch keineswegs unterschätzen möchte. Bei einem Sieg hätte der DSD nach vier Spieltagen bereits zehn Punkte auf dem Konto, so dass das Minimalziel für Bergmann bereits erreicht wäre: "Mit dem Abstieg hätten wir dann mit Sicherheit nichts mehr zu tun", sagt der Trainer.

Vielmehr kann der DSD dann sogar nach oben schauen. Mit einem Sieg beim Zweitplatzierten Blau-Weiß Köln könnten sich die Gerresheimer die Tabellenführung sichern und wären erster Aufstiegsaspirant. "Mir ist wichtig, dass wir unsere aufsteigende Form der vergangenen Spiele jetzt im Spitzenspiel gegen Köln bestätigen."

Auch der DSC will sich in der 2. Bundesliga wichtige Punkte sichern, um frühzeitig mit den Kellerduellen nichts zu tun zu haben. Am Samstag trifft die Mannschaft von Trainer Jörg Müller auf den Angstgegner Club Raffelberg Duisburg. Am Sonntag ist der Tabellenvorletzte aus Gladbach zu Gast an der Diepenstraße. Doch auch hier erwartet die Gerresheimer sicherlich keine leichte Partie, denn das junge, technisch gute Team des GHTC darf keineswegs unterschätzt werden.

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