Über 6500 Besucher kommen zum DSD. Deutschland holt den Masters-Sieg.

Christopher Zeller beschäftigt die niederländische Abwehr. Dem Torjäger gelangen beim 3:2 zwei Treffer.
Christopher Zeller beschäftigt die niederländische Abwehr. Dem Torjäger gelangen beim 3:2 zwei Treffer.

Christopher Zeller beschäftigt die niederländische Abwehr. Dem Torjäger gelangen beim 3:2 zwei Treffer.

Christof Wolff/Horstmüller

Christopher Zeller beschäftigt die niederländische Abwehr. Dem Torjäger gelangen beim 3:2 zwei Treffer.

Düsseldorf. Zwei Tage schien beim Hockey-Masters über der Anlage des Deutschen Sportklubs Düsseldorf (DSD) an der Walter-Eucken-Straße die Sonne. Nur am Sonntag regnete es in Strömen.

Ausgerechnet am letzten Tag des Vier-Nationen-Turniers gab es englische Bedingungen – kühle Temperaturen, passend zur olympischen Generalprobe für London. Die Deutsche Hockey-Nationalmannschaft zeigte sich dadurch unbeeindruckt.

Mit dem 6:3-Sieg gegen Spanien, dem 3:3 am Samstag gegen Belgien und dem 3:2-Erfolg am Sonntag gegen die Niederlande erspielte sich die Auswahl den Turniersieg. „Ich denke, der Hockeysport hat sich in der Sportstadt Düsseldorf sehr gut präsentiert. Es waren Spiele auf Weltklasse-Niveau, die die Fans beim DSD gesehen haben“, sagte Sportdezernent Burkhard Hintzsche.

Torjäger Christopher Zeller ist der beste Spieler des Turniers

Über 6500 Zuschauer sahen an drei Tagen sechs spannende Spiele mit einem verdienten Turniersieger. Zum besten Spieler des Masters wurde Deutschlands Top-Stürmer Christopher Zeller gewählt.

Der 27-jährige Nationalspieler von Rot-Weiß Köln war mit sechs Treffern auch bester Torjäger des Turniers. 2008 gehörte er zum deutschen Team, das in Peking den Olympiasieg holte. „Das Turnier hat uns und auch mir selbst noch mal viel Selbstvertrauen gegeben. Vorher war ich noch nicht so richtig in Tritt gekommen. Man bereitet sich am besten gegen Mannschaften vor, die auf international ähnlich hohem Niveau spielen“, sagte Zeller, der für Olympia vorab gesetzt war.

Bundestrainer Markus Weise hatte im Anschluss an das Masters eine gleichermaßen angenehme wie unangenehme Aufgabe, er musste die Nominierungen bekanntgeben. Aus dem 22 Spieler starken Kader wurden 16 Tickets sofort vergeben und zwei Ersatzspieler benannt.

Der Ex-Düsseldorfer Oliver Korn nimmt zum zweiten Mal an Olympischen Spielen teil. Korn durfte am Sonntag gegen die Niederlande pausieren, aber das bedeutete keine Zurückstufung. „Wir haben so viele starke Spieler im Kader, da ist jeder Mal an der Reihe“, sagt Markus Weise. „Unter dem Nominierungsdruck und bei diesen Witterungsverhältnissen hat die Mannschaft ein gutes Spiel gezeigt und sich den Turniersieg verdient.“

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