Der ungeschlagene Rekordmeister siegt 3:1 mit Timo Boll beim Dauerrivalen TTC Grenzau.

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Timo Boll hilft für den verletzten Christian Süß aus.

Timo Boll hilft für den verletzten Christian Süß aus.

dpa

Timo Boll hilft für den verletzten Christian Süß aus.

Düsseldorf. Als die personelle Besetzung des TTC Grenzau klar war, konnte die Borussia auch der Erzrivale auf dem Weg zur Herbstmeisterschaft am Ende nicht mehr aufhalten. Zumal ja auch Borussia-Spitzenspieler Timo Boll wegen der Rückenverletzung von Christian Süß zum Einsatz kommen musste.

Und ohne den verletzten Routinier Lucjan Blaszczyk konnten die Gastgeber in der Zugbrückenhalle den ungeschlagenen Tabellenführer der Deutschen Tischtennis-Liga nicht stoppen. Mit dem 3:1 im achten Saisonspiel sicherten sich die Düsseldorfer vorzeitig den inoffiziellen Titel.

Auch Patrick Baum bewahrt in der Liga seine weiße Weste

"Ohne Blaszczyk ist Grenzau sicher nicht so stark, aber alleine die Spieldauer von mehr als drei Stunden zeigt, was es für ein harter Kampf war", sagte Borussia-Manager Andreas Preuß. Zwar legte der von Grenzau zur Borussia gewechselte Patrick Baum mit seinem Erfolg über den Japaner Kenji Matudaira den erwarteten Grundstein für den Erfolg.

Doch tat er sich dabei deutlich schwerer als erwartet: "Insgesamt habe ich gut gespielt, aber wenn ich den zweiten Satz verloren hätte, wäre es eng geworden." Boll brauchte anschließend lange Zeit, um den Tschechen Tomas Pavelka niederzuringen. Erst der vierte und fünfte Satz gelang in der Deutlichkeit, die der Weltranglistenstand vorab vermuten ließ.

Zwar konnte dann Janos Jakab nicht an seinen ersten Saisonsieg aus der Vorwoche anknüpfen, lieferte dem Österreicher Robert Gardos aber wenigstens einen aufopferungsvollen Kampf, verlor am Ende erst in fünf Sätzen. Für den siegbringenden Schlusspunkt sorgte dann Boll gegen Kenji Matsudaira seine "weiße Weste" in der DTTL - übrigens ebenso wie Baum.

Einzel:
Matsudaira - Baum 1:3 (7:11, 15:17, 11:9, 9:11);
Pavelka - Boll 2:3 (11:8, 12:14, 12:10, 4:11, 3:11);
Gardos - Jakab 3:2 (11:5, 6:11, 9:11, 11:4, 11:7);
Matsudaira - Boll 1:3 (7:11, 13:11, 7:11, 9:11)

Zuschauer 800

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