Der Vereins-Boss will ein Zeichen im Kampf um den Klassenerhalt setzen. Vier neue Spieler sollen in Marbella integriert werden.

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Heinz Schneider hofft auf sportlich bessere Zeiten. Archiv

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Lange

Heinz Schneider hofft auf sportlich bessere Zeiten. Archiv

Düsseldorf. Heinz Schneider wählt markige Worte, um seine Fußballer zu motivieren: „Jetzt geht es darum zu zeigen, was es heißt, für die TuRU aufzulaufen“, sagte Heinz Schneider, Präsident des Düsseldorfer Traditionsvereins. Die Sorge, dass seiner Mannschaft in der Oberliga ein harter Kampf um den Klassenerhalt bevorsteht, macht Schneider umtriebig. „Die Vereine, die unter uns stehen, rüsten auf, haben den Trainer gewechselt und wollen noch einmal angreifen“, sagt Schneider. „Aber auch wir werden aktiv“. Heute fliegt die Mannschaft von Trainer Frank Zilles ins Kurz-Trainingslager nach Marbella. Dort sollen die neuen Spieler Janis Kraus (Lippstadt), Julian Kray, Noah Salou (beide Wuppertaler SV) und der aktuell aus Odenkirchen verpflichtete Offensivspieler Vensan Klicic ins Team integriert werden.

Letzterer hat bei VV Venlo in der zweiten niederländischen Liga ein kurzes Gastspiel gegeben. „Wir wollen erreichen, dass die Mannschaft in der Rückrunde besonderen Teamgeist an den Tag legt, um sportlich bestehen zu können“, erklärt der TuRU-Boss, der davon ausgeht, dass 41 Punkte zum Klassenerhalt notwendig sind. Dazu fehlen der TuRU noch 17 Zähler in den verbleibenden 15 Spielen.

Auch Nozomo Nonaka wird wohl nicht mehr für den Verein spielen

„Wir hoffen auch, dass wir mit den neuen Spielern unsere Abgänge kompensieren können.“ sagt Schneider. Nach Partrick Dertwinkel (Homberg), Denis Ivosevic (in Hilden im Gespräch) sowie dem in die „Zweite“ abkommandierten Lutz Radojewski (verhandelt mit Cronenberg) wird auch Nozomu Nonaka den Verein verlassen, falls die Verhandlungen mit einem Interessenten erfolgreich sind. Der Versuch des Japaners, in der Regionalliga unterzukommen, sind offensichtlich gescheitert.

In Marbella, wo die TuRU bis Sonntag auf Kunstrasen trainieren wird, sind auch zwei Testspiele geplant. Am Freitag (21 Uhr) hat der Gegner den klanghaften Namen Los Compradores, und am Samstag (14.30 Uhr) trifft die TuRU auf den niederländischen Fünftligisten Alexandria 99 aus der Nähe von Rotterdam.

Heinz Schneider verlangt, dass die Mannschaft enger zusammenrückt. „Auch deshalb hat das Trainingslager für uns eine besondere Bedeutung“, sagt der TuRU-Präsident.

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