In der Oberliga treffen die HSG-Männer II auf Dülken, die HSG-Frauen treten als Außenseiter bei Mettmann-Sport an.

Julia Potthoff von den HSG-Frauen musste sich am Meniskus operieren lassen.
Julia Potthoff von den HSG-Frauen musste sich am Meniskus operieren lassen.

Julia Potthoff von den HSG-Frauen musste sich am Meniskus operieren lassen.

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Julia Potthoff von den HSG-Frauen musste sich am Meniskus operieren lassen.

Ronny Rogawska weiß, dass trotz eindeutiger Vorzeichen ein Sieg der HSG-Männer II in der Handball-Oberliga gegen die SG Dülken alles andere als selbstverständlich ist. "Wir haben uns in dieser Saison gegen die vermeintlich leichten Gegner immer schwer getan", sagt der HSG-Trainer. Allerdings zeigte der Trend bei den Düsseldorfern zuletzt nach oben, Dülken hingegen konnte 2010 noch kein Spiel gewinnen und steht derzeit auf dem vorletzten Tabellenrang. "Meine Mannschaft ist gefordert, ich appelliere an den Charakter jedes Einzelnen", sagt Rogawska Nachdem Bastian Roscheck am vergangenen Wochenende bei der HSG-A-Jugend sein Comeback feierte, dürfte er nun auch in der zweiten Mannschaft wieder zum Stammpersonal gehören. Bis auf die Langzeitverletzten sind ansonsten alle Spieler an Bord.

Wenig Hoffnungen dürften sich die HSG-Frauen I vor ihrem Auftritt bei Mettmann-Sport (Samstag, 18 Uhr, Herrenhauser Str. Mettmann) machen. Seit acht Spielen in der Handball-Oberliga ist der Gegner mittlerweile ohne Punktverlust, zuletzt spielte Mettmann die Teams aus Bruckhausen (31:17) und Süchteln (45:25) an die Wand. "Für mich bleibt Mettmann der größte Aufstiegsfavorit", sagt HSG-Trainer Reinhold Jäger. Zwar hat das Team aus der Nachbarstadt noch fünf Punkte Rückstand auf die Spitze, in der derzeitigen Verfassung sind die Hoffnungen auf Punkte aber gering. Während Mettmann "alle Position doppelt gut besetzt hat", plagen Jäger noch Personalsorgen. Jennifer Verhoeven und Connie Rubel fallen definitiv aus. Immerhin scheint sich die Leidensgeschichte von Julia Potthoff dem Ende zu zu neigen: Die Spielmacherin wurde am Mittwoch erfolgreich am Meniskus operiert.

Durch einen guten Auftritt im Testspiel bei Oberligist LTVWuppertal konnten die Jahn/West-Männer in der Handball-Verbandsliga neues Selbstbewusstsein tanken. Die Partie ging zwar 31:37 verloren, mit nur sieben Spielern konnte das Team aber überzeugen. Da sind gute Voraussetzungen für das wichtige Verbandsligaspiel gegen den TVOhligs. "Wir müssen unbedingt gewinnen. Wenn wir den Gegner ins Positionsspiel zwingen und unsere Deckung gut steht, haben wir eine Chance", sagt Trainer Jan Kassens.

In Daniel Zumbroich, Daniel Kiriakou und Michael Falenski kommen wichtige Akteure zurück in den Kader. "Dadurch ist unsere Bank wieder etwas voller. Das ist immens wichtig für uns." Bei einem Sieg könnte sich Jahn/West bis auf sechs Punkte von den Abstiegsrängen absetzen. Das wäre ein Polster, das die Oberkasseler zumindest etwas entspannter in den Saisonendspurt starten lassen könnte.

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