Während die Frauen die Sensation feiern können, scheiden die Männer in Berlin aus.

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Grenzenlose Freude nach dem Sensationssieg gegen Lichterfelde.

Grenzenlose Freude nach dem Sensationssieg gegen Lichterfelde.

Lange

Grenzenlose Freude nach dem Sensationssieg gegen Lichterfelde.

Düsseldorf. Grenzenloser Jubel erfüllte die Hockeyhalle am Seestern. Die Damen des Düsseldorfer Hockey Clubs haben es geschafft. Nach dem 9:8 (5:5, 4:4, 3:3)-Sieg gegen den TuS Lichterfelde stehen sie im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft.

"Ich kann es kaum glauben. Aus dem Wintermärchen ist ein Winterwunder geworden", sagte Damen-Coach Jörn Eisenhuth nach dem hochdramatischen Sieg über den Berliner Traditionsverein. Als Aufsteiger in die Hallenhockey-Bundesliga kämpfen die Düsseldorferinnen nun am kommenden Wochenende um den Meistertitel.

Dramatik pur: Die Entscheidung fällt erst im Siebenmeterschießen Von Beginn an waren sich Lichterfelde und die DHC-Damen ebenbürtig. Weder am Ende der regulären Spielzeit noch in der Verlängerung konnte sich ein Team entscheidend absetzen. Die Entscheidung fiel im Siebenmeterschießen. Es dauerte bis zum sechszehnten Schuss, ehe der DHC jubeln durfte. Die Sensation war perfekt.

"Ich bin begeistert vom Auftritt meiner Mädels. Das war große Klasse", sagte der völlig aufgelöste Trainer Jörn Eisenhuth nach Abpfiff. "Herausheben möchte ich Torhüterin Sabine Heinzen, die heute den Unterschied gemacht hat."

Nur wenige Stunden zuvor Enttäuschung in Berlin: Die Herren um Trainer Volker Fried schieden im Viertelfinale gegen den Berliner HC nach einer 6:7-Niederlage aus und verpasste den Einzug ins Final-Four in Duisburg. Über die gesamte Spieldauer rannte die Truppe von Trainer Volker Fried dem frühen Rückstand aus der 4. Minute hinterher.

(Frauen): Pütz 3/ 2, Markert 3/ 2, Gerke 2, Gerits 1 Tore

(Männer): Giese 2, Otte 1, Korn 1, Simon 1, Fischer 1

Der Berliner HC bewies sich in den entscheidenden Situationen als glücklichere Mannschaft. "Unsere Defensiv-Leistung war heute mangelhaft. Zudem konnten wir Berlin nicht so unter Druck setzen, wie wir das eigentlich geplant hatten", sagte Fried.

Somit können sich die DHC-Anhänger am kommenden Wochenende ganz auf die Auftritte der Damen konzentrieren. Gegner für Eisenhuths Mannschaft ist dann der Club an der Alster aus Hamburg, der zu den erfahrensten und erfolgreichsten Teams der Bundesliga zählt.

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