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Trauriger Blick: Nina Baumeister nach dem Verpassen der Play-offs.

Trauriger Blick: Nina Baumeister nach dem Verpassen der Play-offs.

Lange

Trauriger Blick: Nina Baumeister nach dem Verpassen der Play-offs.

Düsseldorf. „Wir wollen uns am Ende nicht vorwerfen lassen, im Fall der Fälle unsere Hausaufgaben nicht erledigt zu haben“, sagte Sebastian Gunst, Trainer von Hallenhockey-Bundesligist DHC. Bei seinen Spielerinnen scheint diese Vorgabe vor den abschließenden zwei Spielen in der Saison nicht angekommen zu sein.

Die Oberkasselerinnen verloren bei ETuF Essen mit 5:10 (3:4) und unterlagen auch Spitzenreiter Rot-Weiß Köln mit 3:5 (3:2). „Am Ende hat vielleicht auch die Kraft gefehlt“, sagte Gunst nach dem respektablen Auftritt gegen Rot-Weiß.

Was seine Mannschaft aber tags zuvor in Essen gezeigt hatte, grenzte an Arbeitsverweigerung. Nach einer frühen 2:0-Führung stellte der DHC das Spielen ein. Der heimstarke ETuF schaffte noch vor der Pause die Wende und stellte die Weichen auf Sieg. „Uns hat ganz einfach der Wille gefehlt, um gegen einen starken Gegner dagegen zu halten“, sagte Stürmerin Greta Gerke.

So stand bereits nach der ersten Niederlage fest, dass der DHC seine Minimalchance auf das Erreichen des Play-off-Viertelfinales nicht genutzt hatte. Der erhoffte Ausrutscher von Kontrahent Schwarz-Weiß Neuss blieb aus, so dass die Düsseldorferinnen selbst mit zwei Siegen nicht mehr auf Platz zwei hätten vorrücken können.

Daher hielt sich die Enttäuschung auch in Grenzen. „Wir haben unsere Play-off-Chancen schon vor der Winterpause verspielt“, sagte Gerke, die damit vor allem auf die Niederlagen in den Duellen gegen Köln und Neuss abhob. Die Tore am Wochenende erzielten: Greta Gerke (3), Jana Gerits, Lena Hoffmann (2), Jennnifer Pütz und Sabine Markert.

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