Fortunas Außenverteidiger freut sich auf das Duell mit Nürnberg unter Flutlicht. Und über die Rückkehr von Florian Neuhaus.

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In Fortunas Abwehrkette hat sich Niko Gießelmann (r.) schnell einen Stammplatz erspielt. Jetzt hofft der 26-Jährige, dass es gegen Nürnberg endlich wieder drei Punkte gibt. Archiv

In Fortunas Abwehrkette hat sich Niko Gießelmann (r.) schnell einen Stammplatz erspielt. Jetzt hofft der 26-Jährige, dass es gegen Nürnberg endlich wieder drei Punkte gibt. Archiv

Christof Wolff

In Fortunas Abwehrkette hat sich Niko Gießelmann (r.) schnell einen Stammplatz erspielt. Jetzt hofft der 26-Jährige, dass es gegen Nürnberg endlich wieder drei Punkte gibt. Archiv

Niko Gießelmann gehört zu jenen Profis bei Fortuna Düsseldorf, die nicht nur mit ihren Leistungen auf dem Platz überzeugen. Auch vor den Notizblöcken und Aufnahmegeräten ist der gebürtige Hannoveraner ein echter Gewinn für den Tabellenzweiten der 2. Fußball-Bundesliga. Ehrlich, offen, eloquent – der 26-Jährige, der in allen 16 bisherigen Ligaspielen dabei war und davon 14 über die vollen 90 Minuten absolvierte, hat etwas zu sagen. So wie nach dem 2:2 in Kiel, als er wie viele seiner Mitspieler nicht davor Halt machte, Schiedsrichter Martin Petersen für dessen schwache Leistung zu kritisieren.

Eigentlich Schnee von gestern. Doch Gießelmann schaut auch mehrere Tage nach dem Unentschieden beim Tabellenführer noch einmal kurz zurück: „Mit Blick auf den Spielverlauf war es ein Schritt in die richtige Richtung. Wir haben nach dem 1:2-Rückstand Moral bewiesen. Das war ganz wichtig für das Selbstvertrauen.“ Daran mangelte es in den vergangenen Wochen nach Bekunden der Fortuna-Profis sowieso nicht. Doch die Ergebnisse blieben (ein Stück weit) aus. Nur drei Punkte wurden seit dem 1:0 über Darmstadt 98 am 20. Oktober verbucht.

Nun richtet Gießelmann den Fokus bereits auf das kommende Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg. Auch wenn das erst am Montag über die Bühne geht. „Das sind eigentlich die geilsten Spiele, weil es da richtig um was geht. Da ist Stimmung drin. Wir haben noch ein bisschen was gutzumachen vom vergangenen Heimspiel gegen Dresden“, sagt der linke Außenverteidiger, der nach vier Jahren in Fürth im Sommer in Düsseldorf eine neue Herausforderung suchte.

Gießelmann schaut auf die Heim- und nicht auf die Montags-Bilanz

Die fand Gießelmann bei der Fortuna. Und spielte sich schnell in der ersten Elf fest. Dass die Düsseldorfer in dieser Saison erst einmal an einem Montag gewinnen konnte (3:1 gegen Duisburg) ist für den Linksfuß unerheblich. Im letzten Heimspiel des Kalenderjahres 2017 möchten er und seine Mitspieler ihrem Anhang unbedingt die drei Punkte schenken und den „Club“ in der Tabelle auf Distanz halten. „Ich schaue ohnehin nur auf die gesamte Heimbilanz. Und die ist gut (17 Punkte in acht Spielen, Anm. d. Red). Da spielt der Wochentag keine Rolle. Montagsspiele sind für uns immer gut, auch wenn es für die Zuschauer nicht der beste Termin ist.“

Einer, der den kommenden Montag besonders herbeisehnen dürfte, ist Florian Neuhaus. Der Mittelfeldspieler hat seine Drei-Spiele-Sperre abgesessen und wird in Fortunas Mittelfeldzentrale zurückerwartet. „Für Flo ist es schön, dass er wieder spielen kann. Das war eine schwere Zeit für ihn, nach der harten Strafe“; sagt Gießelmann. „Für uns ist seine Rückkehr natürlich wichtig, weil er im Übergangsspiel zuletzt gefehlt hat.“ Das gab auch Trainer Friedhelm Funkel jüngst zu.

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