Am Mittwoch kommt Oldenburg ins Castello.

Düsseldorf. Es geht wie immer bei den Giants sehr konzentriert im Training zu. Aber Coach Achim Kuczmann darf seit Samstag endlich wieder im fröhlichere Gesichter schauen. Der 93:89-Erfolg in Gießen hat den Korbjägern der Giants so gut getan, dass selbst das Gastspiel des deutschen Meisters (Mittwoch, 19.30 Uhr im Castello) keinerlei Angstzustände auslöst.

"Sicherlich sind die Baskets aus Oldenburg der Favorit", erklärte Kuczmann. "Aber warum soll uns nicht eine Überraschung glücken." Dieser vorsichtig geäußerter Optimismus wird genährt durch die Tatsache, dass die Norddeutschen bislang auswärts kaum auf einen grünen Zweig kamen und ihre Punkte vor allem zuhause einfuhren.

Dass die Giants weiterhin von Spiel zu Spiel denken, erklärt sich bei der augenblicklichen Tabellensituation von selbst. Die Oldenburger (34) haben als Vierter zwei Punkte Rückstand zu Spitzenreiter Alba Berlin, wogegen die Düsseldorfer (28) als 15. nur zwei Punkte Vorsprung gegenüber dem Tabellenvorletzten Gießen aufweisen. Deshalb würde sich die Frage nach einem Erreichen eines Play-off-Platzes derzeit verbieten, obwohl auch dieser nur vier Punkte entfernt ist. "Wir wollen nach unten möglichst schnell und möglichst viel Abstand haben", sagt Kuczmann.

Kuczmann: Jeder Fehler wird vom Gegner gnadenlos bestraft

Diese Absicht umzusetzen, dürfte gegen den Meister natürlich nicht allzu leicht fallen. "In diesem Spiel dürfen wir uns kaum Fehler leisten", sagt Kuczmann. "Das wird sofort ausgenutzt." Die Oldenburger spielen mit einer geringen Rotation, setzen also auf einen eingespielten Stamm. Vor allem Point Guard Rickey Paulding und den treffsicheren Je’Kel Foster gilt es zu stoppen.

Bei den Giants gibt es nur kleinere gesundheitlich Probleme, so dass der Trainer hofft, alle Spieler einsetzen zu können. Auch der Einsatz von Brendan Winters sollte sicher sein, obwohl dieser über leichte Probleme an der Patellasehne klagt. "Er wird spielen können", erklärt Kuczmann.

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