Mit dem 88:60 in Ulm gelingt der erste Auswärtssieg.

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Bobby Walker zeigt sich in bestechender Form.

Bobby Walker zeigt sich in bestechender Form.

Wolff

Bobby Walker zeigt sich in bestechender Form.

Düsseldorf. Trainer Achim Kuczmann war sich vor dem Spiel sicher: "Wir sind stark genug und bereit dazu, in Ulm zu gewinnen." Trotz des bisher mäßigen Starts mit zuvor einem Sieg aus vier Spielen in der Basketball-Bundesliga und obwohl kurzfristig in Brant Bailey einer der Leistungsträger bei den Giants Düsseldorf ausfiel (Schleimbeutelentzündung im Ellenbogen).

Doch Kuczmann sollte Recht behalten, am Ende fiel das 88:60 (50:40) sogar überraschend hoch aus. Der Trainer konnte sich anschließend "kaum entsinnen, dass wir in der Kuhberghalle schon mal so hoch gewonnen haben". Was natürlich auch für die Zeit vor dem Umzug von Leverkusen nach Düsseldorf galt.

Der drohende Fehlstart wurde jedenfalls verhindert, das Rhein-Derby am Sonntagabend gegen die Bonn Baskets (18 Uhr, Karl-Hohmann-Str.) kann kommen. Zumal bis Freitag 2.650 Karten im Vorverkauf abgesetzt wurden. Somit dürfte im zweiten Heimspiel die 3.000er-Marke erneut geknackt werden.

Offenbar hat Kuczmann seine Mannschaft rechtzeitig in Form gebracht. In Trier hatte sie den Sieg noch haarscharf verpasst, in Ulm fuhr sie am Freitag den ersten Auswärtssieg der Saison ein und überzeugte auf der ganzen Linie. Mit einem 20:0-Lauf hatten sich die Gäste vor 2.800 Zuschauern im zweiten und dritten Viertel absetzen können, ließen sich den Vorsprung nicht mehr nehmen.

Den Grundstein legt der Bundesligist bereits in der ersten Spielhälfte

"Den Grundstein für diesen Sieg haben wir kurz vor der Pause gelegt, als wir uns auch Dank einer starken Verteidigung auf zehn Punkte absetzen konnten", sagte Kuczmann, dem es "schwer" fiel, den Sieg an einzelnen Akteuren festzumachen. Bobby Walker mit 19 und Brendan Winters mit 18 Zählern waren dabei die besten Werfer, Gordon Geib konnte als Verteidiger überzeugen.

Am Ende konnte Kuczmann ob der klaren Verhältnisse auch seinen Nachwuchsspielern mehrere Minuten Spielzeit gönnen, am Ende hatte sich jeder seiner elf eingesetzten Akteure in die Punkteliste eingetragen. Die Hausherren hingegen verzweifelten vor allem an ihrer Trefferquote von der Dreipunktelinie: Nach drei Vierteln hatte Ulm einen von 17 Dreiern versenkt. Zu diesem Zeitpunkt führten die Gäste mit 71:50 - das Spiel war entschieden, und kann Bonn kommen.

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