Basketball: Düsseldorf ist gegen die Baskets aus Oldenburg chancenlos und unterliegt in einem einseitig geführten Spiel 51:75 (17:44).

Selten, wie in dieser Szene Brant Bailey, konnten sich die Düsseldorfer unter dem Korb durchsetzen.
Selten, wie in dieser Szene Brant Bailey, konnten sich die Düsseldorfer unter dem Korb durchsetzen.

Selten, wie in dieser Szene Brant Bailey, konnten sich die Düsseldorfer unter dem Korb durchsetzen.

Selten, wie in dieser Szene Brant Bailey, konnten sich die Düsseldorfer unter dem Korb durchsetzen.

Christof Wolff, Bild 1 von 2

Selten, wie in dieser Szene Brant Bailey, konnten sich die Düsseldorfer unter dem Korb durchsetzen.

Düsseldorf. Die Hiobsbotschaft gab es am Mittwochabend schon 60 Minuten vor Spielbeginn. Brendan Winters musste bei den Düsseldorf Giants am 22.Spieltag der Basketball-Bundesliga passen. Die Entzündung an der Patellasehne war zu schmerzhaft und ließ einen Einsatz gegen den amtierenden deutschen Meister nicht zu. "Es hat keinen Zweck", konstatierte Trainer Achim Kuczmann resigniert. Die ohnehin geringen Chancen gegen die Baskets aus Oldenburg wurden damit schon vor dem Anpfiff nochmals minimiert. Am Ende stand es aussichtslos 51:75 (17:44).

Rickey Paulding ist Oldenburgs Bester mit 17 Punkten

Oldenburgs Trainer Predrag Krunic hatte im Gegensatz zu seinem Kollegen Kuczmann keine Personalprobleme. Rickey Paulding und JeKel Foster waren genauso dabei wie Regisseur Jason Gardner. Sie schalteten und walteten nach Belieben, spielten die Giants vor allem im ersten und dritten Durchgang phasenweise an die Wand und unterstrichen ihre erneuten Ambitionen. Paulding war mit 17 Punkten erfolgreichster Werfer beim Meister, bei den Giants traf Marc Antonio Carter mit zehn Punkten am besten.

Für Düsseldorf gab es im ersten von 13 Endspielen, wie es Giants-Manager Claudio Di Padova ausdrückte, absolut nichts zu gewinnen. "Wir wollen nach unten möglichst schnell und möglichst viel Abstand haben", hatte Kuczmann vor dem Spiel im Hinblick auf die prekäre Tabellensituation gefordert. Nach dem "überlebenswichtigen" 93:89-Erfolg in Gießen hatte Kuczmann sogar optimistisch geklungen, aber auch der Trainer musste vor nur 1931 Zuschauern im Castello schnell einsehen, dass sich zwischen seiner Mannschaft und dem Meister ein Klassenunterschied auftat. Das war Anschauungsunterricht für die Giants.

In der Offensive treffen die Düsseldorf buchstäblich nichts

Schon zur Halbzeit lagen die Düsseldorfer aussichtslos mit 17:44 zurück, im dritten Viertel gar mit 23:61, am Ende 51:75, weil die Baskets drei Gänge zurückschalteten. In der Offensive trafen die Giants buchstäblich nichts, und die Defensive fand nie eine Einstellung gegen die zwar schnell, aber auch nicht immer überragend kombinierenden Oldenburger. Trainer Krunic tobte an der Außenlinie herum, als sei ihm Zufriedenheit völlig fremd. Eine Führung für die Giants gab es nur einmal, als M.A. Carter den ersten Angriff erfolgreich abschloss. Danach blieb den braven Giants nur das Nachsehen. Es sind andere Spiele in der Liga, die die Giants gewinnen müssen.

Geib 2, Tom Spöler 4, Archibong 7, Ben Spöler 4, Carter 10, Bailey 9, Walker 2, Whiting 2, Cox 9, Kosmalski, Goddek 2

Scekic 4, Buljevic, Strauch 2, Foster 15, Njei, Maistorovic 10, Perkovic 2, Hain 4, Gardner 3, Paulding 17, Carter 10, Boumtje Boumtje 8

Oliver Krause

1931

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