Das Bundesliga-Schlusslicht verliert bei Spitzenreiter Bamberg mit 61:98. Erst am 29. Januar geht es gegen Frankfurt weiter.

Basketball
Giants-Spieler Ransdorf Brempong (Mitte) verliert gegen Predrag Suput (links) und Anton Gavel den Ball.

Giants-Spieler Ransdorf Brempong (Mitte) verliert gegen Predrag Suput (links) und Anton Gavel den Ball.

Eibner

Giants-Spieler Ransdorf Brempong (Mitte) verliert gegen Predrag Suput (links) und Anton Gavel den Ball.

Bamberg. Die Sensation aus dem Heimspiel konnten die Giants am Sonntag bei den Baskets Bamberg nicht wiederholen. Beim Tabellenführer der Basketball-Bundesliga verloren die Düsseldorfer mit 61:98 (31:44). Am 5. Januar hatte ausgerechnet der Tabellenletzte den Bambergern die erste Saisonniederlage beigebracht (72:69). In der mit 6800  Zuschauern ausverkauften Halle war am Ende nicht mehr drin.

Bis zum dritten Viertel hält das Team von Murat Didin ganz gut mit

„Wir haben einfach zu viele einfach Fehler gemacht und dann unsere Systeme nicht mehr korrekt durchgespielt“, sagte Trainer Murat Didin.

Dabei verkaufte sich seine Mannschaft bis ins dritte Viertel durchaus tapfer. Zwar legten die auf Revanche brennenden Bamberger entsprechend heftig los, von den ersten sechs Würfen aus der Nahdistanz waren alle drin (Giants: zwei von acht). Doch ab Beginn des zweiten Viertels verteidigten die Gäste besser, arbeiteten sich zurück ins Spiel. Joseph Buck verwarf allerdings zwei Freiwürfe und damit die Chance, auf neun Punkte heranzukommen. Auf der anderen Seite sorgte Tibor Pleiß mit einem sehenswerten „Alley-oop“, einem im Flug versenkten Zuspiel, für die 13-Punkte-Führung der Bamberger.

Der Trainer ist mit Spielmacher DeAndre Haynes nicht zufrieden

Bis auf zehn Zähler verkürzten die Giants anschließend noch einmal den Rückstand (38:48) bis zur Mitte des dritten Viertels, leisteten sich dann aber unnötige Ballverluste und brachen im vierten Viertel völlig ein. Vor allem mit Spielmacher DeAndre Haynes war Didin mächtig unzufrieden: „Seine zwölf Punkte täuschen darüber etwas hinweg. Er hat nicht besonders mannschaftsdienlich gespielt.“ Trainer Murat Didin und sein Team haben jetzt knapp zwei Wochen spielfrei. Erst am 29. Januar kommen die Frankfurt Skyliners zum Heimspiel in die Halle an der Karl-Hohmann-Straße (18.30 Uhr).

Goldsberry (5 Punkte/3 Rebounds), Terry (14/2), Suput (5/4), Tadda (2/5), Stuckey (5/0), Neumann (6/2), Pleiß (16/4), Roberts (12/2), Jacobsen (12/2), Gavel (21/5)

Kisielius (13/4), McDaniel (0/1), Wright (7/2), Wischnewski (3/2), Tatum (2/2), Buck (8/3), Brempong (4/5), Pope (12/0), Haynes (12/5)

6800

Bamberg 32 v. 51 (62,7 %) - Düsseldorf 24 v. 58 (41,4 %)

29:26

15:22

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer