Nur in der Anfangsphase in Göttingen mitgehalten. DeAndre Haynes erzielt 19 Punkte.

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Impulsiv am Spielfeldrand: Giants-Trainer Murat Didin.

Impulsiv am Spielfeldrand: Giants-Trainer Murat Didin.

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Impulsiv am Spielfeldrand: Giants-Trainer Murat Didin.

Göttingen. Die massiven Leistungs-Einbrüche in den jeweils letzten Vierteln hatte Giants-Trainer Murat Didin zuletzt bemängelt. Beim 61:80 (28:36) am Mittwoch Abend bei der BG Göttingen musste der Türke gar nicht so lange darauf warten.

Die Hoffnung auf eine Überraschung beim Europapokalsieger war spätestens vorbei, nachdem die Gastgeber vor 2850 Zuschauern in der Lok-Halle aus der Acht-Punkte-Führung zur Pause einen 20-Punkte-Vorsprung gemacht hatten. Dafür hatten die "Veilchen" gerade einmal gute drei Minuten gebraucht.

An der fünften Niederlage der Giants im fünften Saisonspiel in der Basketball-Bundesliga war nicht mehr zu rütteln. Da half auch die Saison-Bestmarke von DeAndre Haynes nichts, der als bester Giants-Schütze immerhin 19 Punkte erzielte.

Was blieb, war eine positive Erinnerung an die Anfangsphase. Erst über ein 3:0 und ein 6:4 hatten die Gäste gegen Ende des ersten Viertels die Führung abgeben müssen. Allerdings kontrollierten die Gastgeber ab diesem Zeitpunkt schon das Spiel. Im vierten Viertel kratzten die Göttinger gar am 30-Punkte-Vorsprung, lagen zwischendurch mit 28 Punkten vorne, ehe sie etwas Gas herausnahmen.

Von Donnerstag an hat Trainer Murat Didin 14 Tage Zeit, seine Mannschaft endlich auf Sieg zu programmieren. Erst am 3. November steht mit dem Heimspiel gegen die Gießen 46ers die nächste Aufgabe in der Bundesliga an.

Scott (16 Punkte/6 Rebounds), Kulawick (9/3), Meacham (6/0), Bailey (6/4), Waleskowski (13/7), Little (2/4), Dale (5/3), Tetzner (0/0), Boone (0/3), Anderson (21/6), Raffington (2/3), Adler (0/0)

Vierneisel (0/1), Kisielius (0/2), McDaniel (3/1), Wright (2/2), Petric (0/0), Tatum (5/6), Buck (0/2), Famutimi (15/2), Khartchenkov (3/0), Brempong (12/6), Haynes (19/7), Jones (2/4)

Zuschauer 2850
Wurfquote Göttingen 29 v. 65 (44,6 %) - Düsseldorf 19 v. 62 (30,6 %)
Rebounds 44:36
Fouls 20:21

"Wir wollen bis dahin intensiv daran arbeiten, dass uns die vielen kleinen Fehler nicht mehr unterlaufen, mit denen wir uns das Leben so schwer machen", so Didin, der die Duelle im November als bedeutender einschätzt. Geht es dann doch gegen Mannschaften wie Tübingen und den Mitteldeutschen BC, die mit im Tabellenkeller stehen.

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