Die Teams des ART und der Giants verlieren in der Regionalliga.

Basketball
Robert Shepherd ist verärgert über die letzten Minuten im ART-Spiel. (homü)

Robert Shepherd ist verärgert über die letzten Minuten im ART-Spiel. (homü)

Robert Shepherd ist verärgert über die letzten Minuten im ART-Spiel. (homü)

Düsseldorf. Die beiden Düsseldorfer Basketball-Regionalligateams der Herren befinden sich weiter in der Krise. Während die Giants ihre dritte Niederlage in Serie hinnehmen mussten, ging der ART inklusive seines Pokal-Ausscheidens nun sogar schon zum vierten Mal in Folge als Verlierer vom Parkett.

Die Mannschaft von Trainer Robert Shepherd unterlag in einem spannenden Spiel bei der BSG Grevenbroich diesmal allerdings erst nach Verlängerung mit 89:95 (80:80, 41:37) und muss als Tabellen-Siebter bei jetzt 16:20 Punkten den Blick inzwischen ein wenig nach unten richten.

„Wir haben drei Viertel solide gespielt, dann aber in den letzten zehn Minuten den Faden verloren“, sagte Shepherd. Dank 30 Punkten durch Paulius Kleiza sowie einer starken Leistung von Center Kendall Chones (19 Zähler und 15 Rebounds) waren die Rather mit einem 66:56 in den Schlussabschnitt gegangen.

Dort jedoch zeigten die Gastgeber die deutlich größere Entschlossenheit. Sekunden vor der Schlusssirene gelang ihnen der Ausgleich. Doppelt bitter für den ART, dass dabei mit Dainius Zvinklys ausgerechnet ein ehemaliger Rather groß auftrumpfte. Der Litauer sorgte in der Verlängerung dann schließlich auch für die komplette Wende dieser Begegnung.

„Unseren Leistungsträgern ist am Ende die Puste ausgegangen, und die Einwechselspieler konnten zur Entlastung leider keine Impulse beisteuern“, sagte Shepherd.

Die Giants verpassen es, sich ein kleines Ruhekissen zuzulegen

Während der ART immerhin noch sechs Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone besitzt, sind es für die Giants nur deren zwei. Das Team von Gerrit Terdenge verlor beim bis dato gleichauf liegenden TV Ibbenbüren mit 62:71 (31:36) und rangiert mit nun 12:24 Zählern nur scheinbar sicher auf dem elften Platz. „Es ist sehr ärgerlich, dass wir ausgerechnet in solch einer richtungsweisenden Partie einen gebrauchten Tag erwischt haben“, sagte Terdenge.

Zwar konnten Dijon Smith, Vedran Nakic und Sebastian Kehr unter der Woche gesundheitlich angeschlagen kaum trainieren, dennoch war Terdenge mit dem Auftritt seiner Mannschaft nicht zufrieden. „Wir hatten viel an unserer Abwehrleistung gearbeitet, davon im Spiel dann aber zu wenig umgesetzt bekommen.“

So lagen die Oberkasseler zur Pause mit fünf Punkten im Hintertreffen. Ein Rückstand, dem sie fortan erfolglos hinterherliefen, auch wenn Center Dijon Smith mit zwei verwandelten Freiwürfen 102 Sekunden vor Schluss noch mal auf 61:63 verkürzen konnte. „Unter dem Strich war das eine ziemlich unnötige Pleite. Doch was hilft das Jammern? Wir müssen uns den Mund abputzen und auf die nächsten Aufgaben konzentrieren“, sagte Terdenge.

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