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Kevin Lyde und Torell Martin stören Giant DJ Carter (m.) unter dem Korb.

Kevin Lyde und Torell Martin stören Giant DJ Carter (m.) unter dem Korb.

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Kevin Lyde und Torell Martin stören Giant DJ Carter (m.) unter dem Korb.

Düsseldorf. Koko Archibong wirkte im letzten Viertel schon gar nicht mehr mit. Trotzdem war der Bundesliga-Basketballer mit 14 Zählern noch bester Akteur der Giants Düsseldorf beim 70:76 am Mittwochabend gegen Bremerhaven. Während Marc Antonio Carter (ebenfalls 14) nach starkem Beginn im ersten Viertel (10 Zähler) nur noch vier Punkte erzielte, hielt Archibong seine Mannschaft lange im Spiel, bis ihn eine Verletzung an der linken Hand Anfang des vierten Viertels außer Gefecht setzte.

An der rechten Hand hatte er sich vor anderthalb Wochen eine Fleischwunde zugezogen, die genäht worden war. "Er konnte nicht mehr richtig zupacken, das hat uns in der Schlussphase ganz klar gefehlt", sagte Trainer Achim Kuczmann.

Der ansonsten so sachlich mit Niederlagen umgehende 55-Jährige musste denn auch eingestehen, dass die Pleite völlig verdient war: "Wir haben in der Verteidigung in der zweiten Hälfte unter dem Niveau der ersten gespielt und vorne ohne Übersicht agiert." Das Ende der Serie von drei Heimsiegen in Folge besiegelte vor allem Eisbären-Spielmacher Torell Martin, dem mit 19 Punkten und 15 aus der Luft geholten Bällen (Rebounds) ein "Double Double" gelang, also zweistellige Werte in Punkten und Rebounds.

"Am Ende hat sich Bremerhavens Qualität durchgesetzt, Torrell Martin und Jeff Gibbs haben uns im Rebound dominiert", sagte Kuczmann, der nun seine Mannschaft für das Heimspiel gegen Trier am Samstag (18.30 Uhr) wieder auf die (Erfolgs-)Spur bringen will. Und muss. Trier steht punktgleich vor der Giants, hat aber ein Spiel weniger ausgetragen. Da käme ein Ausfall von Leistungsträger Koko Archibong alles andere als gelegen. m.g.

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