Im zweiten Viertelfinale gibt es ein 72:73. Marin Petric vergibt kurz vor dem Ende den Sieg.

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Nico Adamczak erzielte als bester Baskets-Werfer 20 Punkte.

Nico Adamczak erzielte als bester Baskets-Werfer 20 Punkte.

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Nico Adamczak erzielte als bester Baskets-Werfer 20 Punkte.

Düsseldorf. Die Play-off-Bärte wachsen bei den Düsseldorf Baskets: Um das gemeinsame Ziel zu verdeutlichen, bedienen sich die Zweitliga-Basketballer derzeit eines Brauchs aus dem Eishockey. Rasiert wird erst, wenn die Play-off-Runde vorbei ist – entweder mit dem Ausscheiden oder mit dem Aufstiegs in die Bundesliga. Dass Letzteres noch harte Arbeit auf dem Parkett bedeuten wird, wurde im zweiten Viertelfinalspiel deutlich, das die Baskets mit 72:73 (30:40) beim Nürnberger BC verloren.

Das Didin-Team holt einen Zwölf-Punkte-Rückstand auf

Anders als noch beim 90:81 zum Auftakt der ersten Play-off-Runde misslang der Start in die Begegnung. Nach der 8:5-Führung der Baskets übernahmen die Nürnberger die Initiative, lagen schon im ersten Viertel mit bis zu elf Zählern vorne (24:13). Das komfortable Polster verteidigten die Gastgeber vor 1350 Zuschauern bis zur Pause, bauten nach dem Wiederbeginn durch Ahmad Smith das Ergebnis auf den insgesamt höchsten Vorsprung von zwölf Zählern aus (42:30).

Doch die Baskets steigerten sich, und das Punktepolster der Gastgeber wurde kleiner. Marin Petric schaffte es kurz vor dem Ende des dritten Viertels sogar, die Gäste mit 55:53 in Führung zu bringen. Es wurde in der Folge ein Basketballkrimi mit den Nürnbergern.

Die Mannschaft von Trainer Murat Didin lag 14 Sekunden vor dem Ende mit 72:70 in Führung, doch dann sorgten ausgerechnet der Ex-Düsseldorfer Nikita Khartchenkov mit einem Freiwurf und Michael Nunnally mit einem Wurf aus kurzer Distanz für die Wende zugunsten des NBC. Marin Petric vergab in der Schlusssekunde mit seinem Wurf die Chance auf den Sieg.

Am Mittwoch folgt im Castello das dritte Spiel der Serie

„Schon das Spiel am Freitag hat uns gezeigt, dass wir in dieser Serie nicht chancenlos sind“, sagte Nürnbergs Trainer Martin Ides. Die Baskets müssen nach dem 1:1 in der „best-of-five“-Serie nun unbedingt am Mittwoch (19 Uhr, Castello) ihr Heimspiel gewinnen, um den Heimvorteil nicht herzuschenken. Denn am kommenden Freitag (12. April/20 Uhr) steht nun das vierte Viertelfinalspiel in Nürnberg auf dem Plan. Mit drei Siegen könnten die Düsseldorfer ins Halbfinale einziehen.

Nürnberg

Nunnally (6 Punkte/7 Rebounds), Smith (10/7), Reilee (3/2), Nixon (11/4), McDaniel (0/0), Schröder (5/2), Khartchenkov (16/3), Adler (18/9), Thompson (4/6)


Düsseldorf

Chones (10 Punkte/1 Rebound), Johnson (5/3), Liyanage (3/3), Pfeil (0/1), Adamczak (20/5), Collins (0/0), Petric (15/4), Tzakopolous (0/1), Waleskowski (11/7), Flomo (2/1), Gadley (6/3)


Zuschauer

1350


Wurfquote

Nürnberg 24 v. 67 (35,8 %) – Düsseldorf 24 v. 58 (41,4 %)


Rebounds

43:33; Fouls 23:21
 

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