Am Sonntag feiert die Rennbahn den Höhepunkt der Saison beim Preis der Diana.

Galopprennen
Am Donnerstag wurden die Startboxen für die 16 Starter ausgelost.

Am Donnerstag wurden die Startboxen für die 16 Starter ausgelost.

RuRV

Am Donnerstag wurden die Startboxen für die 16 Starter ausgelost.

Düsseldorf. Es ist der absolute Höhepunkt der Saison für den Galopprennsport auf der Bahn am Grafenberg. „Ja, es kribbelt schon heftig, wenn ich an den Henkel Preis der Diana denke“, sagt Albrecht Woeste, der – wie der 81-Jährige selbst sagt – gleich drei Hüte auf hat als Präsident des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen, als „Vize“ des Düsseldorfer Reiter- und Rennvereins und als Besitzer einer im Hauptrennen aussichtsreichen Stute.

Doch Diana Storm ist nur eines von 16 Pferden und muss sich am Sonntagnachmittag vor allem der Konkurrenz von Wuheida stellen. Die britische Stute ist die eindeutige Favoritin, hat bereits große Rennen auf der Insel und in Frankreich gewonnen. Sie wurde extra für Düsseldorf gemeldet, weil ihr bei den als ideal vorhergesagten Witterungsbedingungen der Boden am Grafenberg dann besonders liegen soll.

Ausgerechnet: Das Düsseldorfer Pferd wird in Köln trainiert

Hüte sind eigentlich auch das Stichwort für die Veranstaltung am Sonntag, zu der rund 25 000 Zuschauer erwartet werden. Der Hauptsponsor des zum 159. Mal ausgetragenen Preis (zum zwölften Mal in Düsseldorf) hat zu einem Hut-Contest aufgerufen. Die Damen mit den schönsten Kreationen erhalten wertvolle Preise. Den Hauptpreis möchte Albrecht Woeste allerdings im Preis der Diana gewinnen.

„Noch haben wir bei bedeutenden Rennen immer nur den zweiten Platz mit Pferden aus unserem Rennstall belegt“, sagte Woeste, der „nebenbei“ auch noch Aufsichtsrat bei der Fortuna ist und in der Vergangenheit in leitender Funktion geholfen hat, Henkels Stellung als Weltkonzern zu bewahren und auszubauen. Etwas verlegen lächelnd reagierte Woeste auf den Hinweis, dass die Stute aus dem Stall Grafenberg ausgerechnet in Köln trainiert wird. So ist Diana Storm trotz ihres Namens nur eine halbe Lokalmatadorin.

© WhatsBroadcast

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