Bei einer Niederlage wäre der SCU abgestiegen.

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Peter Krafczewicz ist sehr optimistisch.

Peter Krafczewicz ist sehr optimistisch.

m.g.

Peter Krafczewicz ist sehr optimistisch.

Düsseldorf. Während der VfR Neuss bereits vor Wochen und Monaten als designierter Aufsteiger feststand und sich die Meisterschaft am vergangenen Spieltag bereits sichern konnte, zieht die Fußball-Bezirksliga ihre Spannung nun noch aus dem Abstiegskampf.

Nur zwei Punkte trennen den SC Unterbach auf dem ersten Abstiegsrang und Konkurrent Rot-Weiss Lintorf. Am Sonntag kommt es nun zum direkten Vergleich am Niermannsweg. Mindestens 400 Zuschauer erwartet der SCU zum Abstiegs-Endspiel.

Die Ausgangssituation ist für beide Mannschaften dieselbe: Der SC Unterbach muss genauso gewinnen wie Lintorf, das zwar zwei Zähler mehr auf dem Konto hat und bei einem Sieg den Klassenerhalt feiern würde, jedoch über die schlechtere Tordifferenz verfügt und am letzten Spieltag auf den VfR Neuss trifft. Der SCU hat demgegenüber deutlich bessere Chancen, in einer Woche beim DSC 99 noch Punkte gutmachen zu können.

Auch psychologisch dürfte keines der Teams im Vorteil sein, da beide im Laufe der Rückrunde sowohl fast abgestiegen, als auch bereits gesichert schienen. Satte sieben Punkte Rückstand auf Unterbach hatte der RWL zur Winterpause. Fünf Neuzugänge wurden verpflichtet, und schnell schienen sich die Bemühungen auszuzahlen.

16 Punkte holte der Gast aus Ratingen aus den ersten acht Spielen. Dann jedoch folgten zwei Niederlagen, die die Mannschaft von Trainer Aribert Köppen wieder auf einen Abstiegsplatz fielen ließen. Vor zwei Wochen gelang mit einem 2:1 gegen Norf der Befreiungsschlag.

Das Krafczewicz-Team holt neun Punkte aus sieben Spielen

Die gegenteilige Tendenz zeigte der SC Unterbach. Verlor man nach der Winterpause zunächst Spiel um Spiel, fing sich das Team gerade noch früh genug. Neun seiner zehn Punkte nach der Winterpause sammelte der SCU in den letzten sieben Spielen.

Dementsprechend blickt Trainer Peter Krafczewicz dem Spiel optimistisch entgegen: "Meine Jungs haben sich in den letzten Wochen super verkauft. Legen wir dieselbe Einstellung an den Tag, können wir auch dieses Spiel gewinnen. Wir hätten zwar auch bei einem Remis noch eine kleine Chance, müssen aber wohl drei Punkte holen."

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