Bei Habermanns neuem Klub soll der Aufwärtstrend bestätigt werden.

Samet Akarsu erzielte zwei Tore für die Turu.
Samet Akarsu erzielte zwei Tore für die Turu.

Samet Akarsu erzielte zwei Tore für die Turu.

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Samet Akarsu erzielte zwei Tore für die Turu.

Düsseldorf. Michael Habermann hätte allen Grund gehabt, entspannt zu schauen. Schließlich hatten die von ihm trainierten Niederrheinliga-Fußballer der Turu soeben ihr Heimspiel gegen den Cronenberger SC mit 6:1 (1:1) gewonnen und die Wahrscheinlichkeit des Klassenerhalts um weitere Prozentpunkte erhöht.

Doch so richtig wollte sich die Verkrampfung beim Übungsleiter dann doch nicht lösen. "Das hätte durchaus auch ins Auge gehen können", sagte Habermann und spielte dabei auf die wieder einmal schwache erste Hälfte an. Daran änderte auch der Blitzstart der Oberbilker nichts.

A-Junior Ayku Ceker bringt seine Mannschaft früh in Führung

Der erneut für den kraftlosen Anderson Faluyi in der Startelf stehende A-Junior Aykut Ceker brachte die Blau-Weißen nach zwei Minuten in Front. Doch in der Folge verdienten sich die nun als Absteiger feststehenden Gäste den Ausgleich durch Nino Paland (19.). "Ich würde mir wünschen, wir würden einmal über neunzig Minuten auf einem anständigen Level spielen.

Aber dafür fehlt mir noch der Schlüssel", zeigte sich Habermann ratlos. Immerhin konnten sich seine Schützlinge wie schon am vergangenen Sonntag in Ratingen nach dem Seitenwechsel steigern. Wobei die Turu von zwei schnellen Toren profitierte. Die zweite Spielhälfte hatte kaum begonnen, da hatten erneut Ceker (46.) und Samet Akarsu (48.) auf 3:1 erhöht.

Danach war die Cronenberger Moral gebrochen. Die Platzherren hatten nun leichtes Spiel. Per Foulelfmeter markierte Engin Kizilaslan das 4:1 (60.). Ceker zum Dritten (78.) und Akarsu mit seinem zweiten Tor (88.) trafen zum Endstand.

Angesichts von acht Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge bestehen nur noch theoretische Zweifel am Klassenerhalt der Turu. Diese können bereits am Sonntag beseitigt werden. Dann gastieren die Oberbilker bei Michael Habermanns künftigem Klub, dem SC Kapellen.

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