Am Sonntag steht das Derby in Ratingen an.

Düsseldorf. Für die erfolgsverwöhnten Stars des FC Bayern oder von Borussia Dortmund gehören zwei Fußballspiele pro Woche zum Alltag. Auch die Oberliga-Kicker der TuRU müssen sich in naher Zukunft an einen dicht gefüllten Terminkalender mit „englischen Wochen“ gewöhnen. Weil das Wetter in den letzten Wochen selten mitspielte, müssen die Schützlinge von Frank Zilles bis zum Saisonende noch häufiger nachsitzen.

In den kommenden drei Monaten stehen für die Oberbilker stolze 19 Partien auf dem Spielplan. Nicht nur körperlich ähnelt dieses straffe Programm einer Tortur. Auch terminlich dürfte diese Hatz für die Amateure zu einer Herausforderung werden. „Spannend wird es, wenn wir unter der Woche nach Rhede müssen. Wie wir als Berufstätige das unter einen Hut bekommen sollen, weiß ich noch nicht“, sagt Trainer Frank Zilles.

Beide Mannschaften befinden sich normalerweise auf Augenhöhe

Weitaus kürzer ist die Anfahrt, die die TuRU am Sonntag zu bewältigen hat. Es steht das „Straßenbahn-Derby“ bei Ratingen 04 auf dem Programm. Die Angerländer machen sich genauso wie die TuRU noch Hoffnung auf die Vizemeisterschaft.

Dass sich beide Teams in dieser Spielzeit in etwa auf Augenhöhe bewegen, zeigte das Hinspiel. Da führte die TuRU mit 2:0, musste sich gegen einen nicht aufsteckenden Nachbarn am Ende aber mit einem 2:2 zufriedengeben.

Mit einem ähnlichen Resultat wäre Frank Zilles sicher auch am Sonntag zufrieden, zumal der Übungsleiter derzeit überhaupt nicht weiß, wo seine Elf leistungsmäßig steht.

„Wir haben keinen Rhythmus und müssen uns am Sonntag irgendwie freischwimmen“, erklärt der Ex-Profi, dem bis auf den Langzeitverletzten Daniel Rey und Samuel Heuer personell wohl alle Akteure zur Verfügung stehen.

© WhatsBroadcast

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