Niederrheinliga: Turus Trainer ist Optimist und voller Vorfreude.

Düsseldorf. Eigentlich hätte Michael Habermann allen Grund, dem Restrundenauftakt in der Fußball-Niederrheinliga am Sonntag pessimistisch entgegen zu blicken. In den Testspielen offenbarte die von ihm trainierte Turu zahlreiche Schwächen.

Das lag auch daran, dass die Zeit zu kurz war, um die im Winter wieder einmal umstrukturierte Mannschaft (vier Spieler kamen, vier verließen den Verein) neu aufeinander abzustimmen. Doch Habermann trägt den widrigen Umständen zum Trotz vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Viersen demonstrativ Optimismus zur Schau. "Ich denke, dass wir gut gerüstet in die Partie gehen. Die Vorbereitung ist doch nur Makulatur. Es ist schön, dass es nun um Punkte geht", sagt der 46-Jährige.

Habermanns Vorfreude auf das Auftaktspiel stützt sich auch auf das Wiedersehen mit Gerd Zewe. Den Ex-Nationalspieler, seit Beginn dieses Jahres Trainer in Viersen, kennt Habermann noch aus alten Kapellener Zeiten. Damals war Zewe Trainer beim TuS Grevenbroich. "Das waren immer interessante Duelle. Wir pflegen seitdem ein freundschaftliches Verhältnis", erklärt Habermann.

Interessant dürfte es auch am Sonntag zugehen, zumal Zewe in Viersen in der Vorbereitung mit den gleichen Problemen wie Habermann kämpfte. Drei Stammkräfte - darunter der Ex-Fortune Christoph Kempers - verließen den Klub im Winter.

Für sie kamen vier Zugänge nach Viersen. Von den vier Neuen der Turu dürften am Sonntag lediglich Dimitri Steininger und Hassan Nounouh in der Startelf stehen. Die erst kürzlich verpflichteten Sükrü Ayranci und Ugur Yakar haben noch Rückstand.

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