Nach dem Spitzenspiel verlässt Turus Trainer Frank Zilles wütend die Pressekonferenz.

Turus Abwehrchef Bernd Willems schirmt den Ball ab.
Turus Abwehrchef Bernd Willems schirmt den Ball ab.

Turus Abwehrchef Bernd Willems schirmt den Ball ab.

Gayk

Turus Abwehrchef Bernd Willems schirmt den Ball ab.

Düsseldorf. Das Spitzenspiel der Fußball-Niederrheinliga endete im Unfrieden. Im Anschluss an das 1:1 (1:0) beim 1. FC Viersen verließ Trainer Frank Zilles die obligatorische Pressekonferenz vorzeitig.

Der Trainer der Turu hatte während der 90 Spielminuten genug der überflüssigen Kommentare des Viersener Vereinsvorsitzenden Klaus Fleßers über sich ergehen lassen müssen und verzichtete darauf, weiteren verbalen Ausführungen des Funktionärs beizuwohnen.

"Das Verhalten von Herrn Fleßers während des Spiels war unentschuldbar", sagte Zilles und machte sich nach einigen kurzen Sätzen zum sportlichen Geschehen auf in die "Freiheit".

Auf dem Rasen war es über weite Strecken weniger rassig zugegangen. Die Gastgeber erwischten vor 560 Zuschauern am Hohen Busch den besseren Start und nutzten gleich ihre zweite Chance zur Führung. Viersens Außenverteidiger Volker Hansen erzielte nach einer zu kurz geratenen Abwehr von Daniel Rey-Alonso mit einem wuchtigen Schuss aus rund 20 Metern das 1:0 (10.).

Aykut Ceker erzielt mit einem "Hammer" aus 18 Metern das 1:1

Danach jedoch stellte der Tabellenführer seine Offensivbemühungen beinahe ein. Mit einem Kopfball, den FC-Keeper Thomas Gerdes gut parierte (24.), läutete Rey-Alonso eine rund einstündige Phase ein, in der die Turu klar feldüberlegen war.

Auf dem extrem holprigen Platz hatten die Gäste zwar Schwierigkeiten, die Viersener Deckung spielerisch aus den Angeln zu heben. Chancen boten sich aber dennoch. Nach einem Freistoß von Sibilski schoss Markus Weiß den Ball aus fünf Metern völlig freistehend über das Tor (37.).

Einen Volleyschuss von Fatih Duran kratzte Torschütze Hansen von der Torlinie (48.). Der letztlich verdiente Ausgleich resultierte dann aus einem Akt der Verzweiflung. Der eingewechselte Aykut Ceker fasste sich aus 18Metern ein Herz und hämmerte den Ball mit unglaublicher Geschwindigkeit zum 1:1 ins Tornetz (78.). Erst in der Schlussphase kamen die Gastgeber gegen kräftemäßig nachlassende Oberbilker wieder stärker auf. Es blieb jedoch beim Remis.

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