In Cronenberg kann sich das Team auch für das Pokal-Aus rehabilitieren.

Düsseldorf. Folgt man den Gesetzmäßigkeiten, die an den vergangenen sechs Spieltagen gültig waren, dann darf auf den Fußball-Niederrheinligisten SC West am Sonntag kein müder Pfifferling gesetzt werden.

Denn die Elf von Michael Kezmann tritt auswärts beim SC Cronenberg an. Und in der Fremde gaben die Oberkasseler zuletzt eher ein jämmerliches Bild ab. Von den letzten drei Auswärtsfahrten brachte der SCW null Punkte und 2:10-Gegentore mit zurück an die Schorlemerstraße.

Die Leistungen auf des Gegners Platz stehen im krassen Gegensatz zu den Heimauftritten der labilen Kezmann-Elf, die auf dem eigenen Kunstrasen zuletzt die Konkurrenz von Tura Duisburg (4:2), SV Straelen (5:0) und Ratingen 04 (2:0) düpierte. "Wir fühlen uns auf unserem Kunstrasen einfach wohler als auf Asche oder Naturrasen", führt Michael Kezmann einen Grund für die Auswärtsmisere auf.

Allerdings darf der Untergrund am Samstag nicht als Ausrede herhalten. Denn auch in Cronenberg wird auf Kunstrasen gespielt. "Wir hoffen, dort endlich unsere Negativserie beenden zu können", sagt Kezmann. Dafür allerdings müssen seine Kicker auch abseits der heimischen Gefilde endlich einmal eine gute Tagesform beweisen. Denn geschenkt bekommen werden die Oberkasseler beim Tabellenvorletzten garantiert nichts.

Angesichts von zehn Punkten Rückstand auf das rettende Ufer greift Cronenberg fünf Spieltage vor Schluss der Saison sozusagen nach dem allerletzten Strohhalm. Und an den letzten Auftritt in Wuppertal hat der SC West keine guten Erinnerungen. Im Niederrheinpokal gingen die Blau-Weißen in Cronenberg in dieser Spielzeit mit 1:5 unter.

"Es wäre schön, wenn wir uns für dieses Spiel noch einmal rehabilitieren können", meint Trainer Kezmann. Dafür müssen seine Schützlinge am Samstag allerdings die Gesetzmäßigkeiten außer Kraft setzen.

© WhatsBroadcast

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