Nach dem 0:2 in Straelen sind es schon acht Punkte auf einen Nichtabstiegsplatz.

Harald Becker ist nach der erneuten Pleite ratlos.
Harald Becker ist nach der erneuten Pleite ratlos.

Harald Becker ist nach der erneuten Pleite ratlos.

Lange

Harald Becker ist nach der erneuten Pleite ratlos.

Düsseldorf. Dem SC West ist in dieser Saison wohl nicht mehr zu helfen. Nach der 0:3-Niederlage am Sonntag beim SV Straelen beträgt der Abstand auf die rettenden Plätze in der Fußball-Niederrheinliga nun schon acht Punkte.

Bei einer ungünstigen Konstellation in den höheren Ligen, die zu mehr als den drei sicher absteigenden Mannschaften führen würde, sähe es noch düsterer aus für die Mannschaft von Trainer Harald Becker.

Hätte man sich am Sonntag lediglich auf das Geschehen auf dem grünen Rasen konzentriert und sich von der schönen Anlage des SV Straelen nicht ablenken lassen, hätte der neutrale Zuschauer wohl eher auf eine Bezirksliga- denn auf eine Niederrheinliga-Partie getippt.

Beide Teams versuchten nicht einmal, gepflegten Fußball zu spielen, sondern agierten größtenteils mit auch noch unpräzisen langen Bällen. Wie aus dem Nichts fielen in Höhepunkt armen 90 Minuten auch die Tore.

Sebastian Clarke traf zur Führung der Mannschaft des Düsseldorfer Trainers Holger Gässler (28.). In den zweiten 45 Minuten hielt der SC West, der im ersten Durchgang noch die schlechtere von zwei schwachen Mannschaften war, besser dagegen und Straelen weitgehend vom eigenen Tor fern.

Aufstellunf SC West: Broich - Bauermeister, Bogesits, Doll (67. Welky), Nedeljkovic - Zilgens (67. Munoz), Scheidemann, Mastrolonardo, Ceker (30. Watanabe) - Akarsu, Kägebein

Tore: 1:0 Clarke (28.), 2:0 Brouwers (61.), 3:0 Brouwers (82.)

Eigene Torchancen waren dennoch weiterhin Mangelware, sodass die Partie mit dem nächsten Zufallstreffer bereits entschieden war. Philipp Brouwers traf zum 2:0 (61.) und später auch noch zum Endstand (82.).

West-Trainer Harald Becker zeigte sich ratlos: „Wir trainieren gut, die Trainingsbeteiligung ist überragend. Wir können es sonntags aber einfach nicht umsetzen. Wenn wir die nächsten Spiele jetzt auch noch verlieren, können wir Anfang März schon die Landesliga planen.“

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