SC-West-Fußballer trifft auf Uerdinger Trainer.

Düsseldorf. An ihre gemeinsame Zeit bei Fortuna Düsseldorf erinnern sich Uwe Weidemann und Lukas Marzok ganz bestimmt gerne zurück. Schließlich arbeiteten beide zwischen 2004 und 2006 am Flinger Broich in der damals noch drittklassigen Fußball-Regionalliga unter mehr oder weniger Profibedingungen zusammen: Weidemann als aufstrebender Trainer und Marzok als talentierter Kicker, der es, aus dem eigenen Nachwuchsbereich kommend, immerhin auf 21 Regionalligaeinsätze brachte.

Mittlerweile stagnieren die einst hoffnungsvollen Karrieren zwei Spielklassen tiefer. Während Weidemann mit dem Traditionsverein KFC Uerdingen in der NRW-Liga gegen den Abstieg spielt, läuft Marzok beim Ligarivalen SC West seiner einstigen Form hinterher. "Meinen eigenen Ansprüchen bin ich bisher noch nicht gerecht geworden", sagt Marzok selbstkritisch. Der vor der Saison von Fortuna II mit Vorschusslorbeeren nach Oberkassel gewechselte Filigrantechniker lässt es an neuer Wirkungsstätte noch an der nötigen Effektivität vermissen. "Die Leute und ich erwarten von mir, dass ich Tore vorbereite und selbst erziele. Das hat bisher nicht so gut geklappt", erklärt der Mittelfeldspieler. Noch immer funktioniert die Abstimmung in der Schaltzentrale mit dem fußballeriscfgh ähnlich veranlagten Salvatore Franciamore nicht perfekt.

Nach Problemen in der Hinrunde ist Marzok jetzt verletzungsfrei

Immerhin scheint Marzok ein anderes Hindernis überwunden zu haben: Die Schmerzen am lädierten Sprunggelenk. "Ich hatte zu Saisonbeginn ständig Probleme auf dem ungewohnten Kunstrasen. Doch in der Rückrunde bin ich bisher beschwerdefrei geblieben", sagt der Spielmacher. Im Heimspiel gegen seinen alten Förderer Uwe Weidemann und dessen KFC Uerdingen kann Marzok also voll angreifen.

Das Hinspiel verloren die Oberkasseler mit 0:1, ehe sie dann nachträglich die drei Punkte am Grünen Tisch zugesprochen bekamen. Am Sonntag glaubt Marzok jedoch, schon auf dem Platz für klare Verhältnisse sorgen zu können. "Wir sind stark genug, jeden Gegner in dieser Liga zu schlagen", sagt der 26-Jährige. Faustpfand des SC West ist neben der fußballerischen Klasse vor allem der mannschaftliche Zusammenhalt. "Wir sind eine tolle Gemeinschaft", schwärmt Marzok. Ihr will er noch länger angehören. "Ich würde mich freuen, wenn ich auch in der kommenden Saison beim SC West in Oberkassel spielen dürfte."

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