Nico Schörnich zeigt beim SC West seine Klasse.

Düsseldorf. Nico Schörnich ist fußballerisch wieder dort angekommen, wo er hingehört. In der Niederrheinliga-Partie gegen Union Solingen feierte der in der Winterpause zum SC West gewechselte Rechtsfuß einen gelungenen Einstand. Zwar ging das Spiel gegen den Tabellenführer mit 2:3 verloren. Doch persönlich konnte der als Rechtsverteidiger eingesetzte Schörnich mit seiner Premiere zufrieden sein. "Es lief ordentlich. In der Niederrheinliga läuft das Spiel doch viel geordneter ab als in der Bezirksliga. Das kommt mir entgegen", so der 23-Jährige.

In der Hinrunde war Schörnich noch zwei Klassen tiefer - in der Bezirksliga - für den DSC 99 am Ball. Ganz freiwillig kam dieses Engagement nicht zustande. Denn nach dem Abstieg aus der damaligen Verbandsliga mit dem VfB Hilden wollte Schörnich im vergangenen Sommer eigentlich nachViersen und zu Jörg Vollack wechseln. Schörnich, als Energiehändler bei den Stadtwerken beschäftigt, sollte plötzlich in regelmäßigem Turnus auch sonntags arbeiten. "Damit hätte ich in der Niederrheinliga wohl kaum Chancen auf einen Stammplatz gehabt", erklärt der vielseitig einsetzbare Defensivspieler. Also folgte der Abstieg in die Bezirksliga, "Doch irgendwie passte es einfach nicht zusammen", erklärt Schörnich: "Auch ich habe mir beim DSC oft großen Mist zusammen gespielt."

Das hielt den SC West jedoch nicht davon ab, den Allrounder zu holen. Und auch die Eingewöhnungszeit in der "neuen" Liga, in der es am Sonntag zum SV Straelen II geht, dürfte nach dem guten Auftritt gegen Solingen für Schörnich bereits abgeschlossen sein. Dass es so schnell ging, verwundert freilich nicht: Schließlich ist es "seine" Liga. magi

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