Für den SC Vatangücü geht es um den Klassenerhalt.

Düsseldorf. Er kam und erlebte fast einen Sieg. Adin Muminovic, der neue Trainer des Fußball-Bezirksligisten SC Vatangücü, musste mit ansehen, wie sein Team bei seinem Debüt gegen die SG Unterrath in der ersten Hälfte reihenweise beste Chancen vergab und statt mit einem durchaus möglichen 3:0 oder 4:0 lediglich mit einem 1:0 in die Pause ging.

Danach konnte Vatangücü das hohe Tempo nicht mehr halten und musste sich am Ende mit einem 1:1 zufrieden geben. Dennoch gab das erste Spiel einen Vorgeschmack auf das, was der SC Vatangücü in dieser Rückrunde erreichen kann und will, denn nach einer grauenhaften Vorrunde betrug der Rückstand auf die Nichtabstiegsränge zur Weihnachtszeit sechs Punkte.

Zehn Spieler bringt der 32-Jährige vom Ex-Klub Solingen-Wald mit

Nach langer Suche nach einem neuen Trainer entschied man sich für Adin Muminovic. Wohl auch, weil der ehemalige Verbandsligaspieler damit locken konnte, einige seiner Schützlinge von der Spielvereinigung Solingen-Wald mitzubringen.

Immerhin den dritten Rang in der Bezirksliga belegte Muminovic mit den Bergischen zur Winterpause, insgesamt zehn Spieler folgten ihm an den Kikweg.

In seinem neuen Umfeld fühlt sich der 32-Jährige bisher sehr wohl: „In der Vorrunde war das Hauptproblem, wie man hört, die schlechte Trainingsbeteiligung. Jetzt läuft alles viel disziplinierter, wir haben immer 18 bis 20 Akteure beim Training. Die Spieler wissen, dass ich eine professionelle Gangart vorgebe. Ich bin hart, aber fair und biete den Spielern gutes Training.“

Im Bezirksliga-Kellerduell auswärts beim BV 04 zählt nur ein Sieg

Nach einer aktiven Laufbahn, die gekennzeichnet war von vielen Verletzungen, entschied sich der ehemalige Hildener, die Schuhe an den Nagel zu hängen. Dennoch bestritt er die komplette Vorbereitung und setzte sich auch in einigen Tests ein.

„Ich weiß, dass ich der Mannschaft auch auf dem Platz helfen könnte. Aber wenn die Jungs so spielen wie gegen die SGU, sehe ich keine Notwendigkeit“, sagt Muminovic, der vorerst kein Comeback plant.

Vor dem Kellerduell beim BV 04 zeigt der 32-Jährige Selbstbewusstsein: „Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel. Alles andere als ein sieg für mich nicht akzeptabel.“ Beim Drittletzten kann er auf alle seine Spieler vertrauen, sämtliche Akteure sind einsatzfähig.

© WhatsBroadcast

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