Beim verdienten 5:0-Sieg ist der schwache SVStraelen ein idealer Aufbaugegner.

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Auch Gengo Seta (SC West) überzeugt gegen Straelen.

Auch Gengo Seta (SC West) überzeugt gegen Straelen.

Lange

Auch Gengo Seta (SC West) überzeugt gegen Straelen.

Düsseldorf. Sebastian Clarke dürfte die Rückfahrt nach Straelen am Sonntagnachmittag mit heiserer Stimme angetreten haben. Der Innenverteidiger des SV Straelen strapazierte seine Stimmbänder insbesondere in der ersten Hälfte der Fußball-Niederrheinligapartie beim SC West auf das Äußerste.

Clarkes nicht jugendfreie Kommentare den eigenen Mitspielern gegenüber waren das Auffälligste, was die indiskutablen Gäste an der Schorlemerstraße zu bieten hatten. Die sportliche Konsequenz: eine noch schmeichelhafte 0:5-Niederlage.

Nach drei Spielen ohne Sieg bekam der SC West am Sonntag mit dem SVS den idealen Aufbaugegner präsentiert. Bei sommerlichen Temperaturen beschränkten sich die Gäste vor 150 Zuschauern auf gegenseitige Schuldzuweisungen.

"Straelen präsentiert sich ja wie ein Absteiger", zeigte sich Wests Co-Trainer Uwe Roscher bereits 15 Minuten vor dem Ende verwundert über die klägliche Darbietung des Tabellendritten.

Florian Körs erzielt das erste und das letzte Tor

Gegen den willenlosen Gegner konnten die Oberkasseler ihren Spieltrieb ungestört ausleben. Die Kombinationen gegen elf Straelener "Slalomstangen" liefen flüssig, bei ihren Toren wurde es den West-Kickern meist noch leichter als im Training gemacht.

Die Ausnahme bildete vielleicht das 1:0, als Florian Körs eine hohe Vorlage von Dennis Rossow direkt mit dem linken Fuß zu seinem 17. Saisontor verwertete (6.). Danach konnte Sebastian Schweers ebenso frei aus 20 Metern zum 2:0 abschließen wie Rene Kägebein, der vor seinem 3:0 durch die gegnerische Abwehr spazierte.

Schön und einfach war auch das 4:0 herausgespielt. Nach einem Doppelpass mit Rene Kägebein düpierte der eingewechselte Lukas Marzok Straelens völlig frustrierten Torhüter Marian Gbur mit einem feinen Heber (75.). Schließlich war es wieder Körs, der mühelos zum 5:0 abstaubte.

Sebastian Clarke und seine Teamkollegen mussten sich danach noch aus Richtung Trainerbank verständlicherweise die Charakterfrage stellen lassen. Auch dies ließ der "angefressene" Abwehrspieler nicht unkommentiert.

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