Das 3:2 in Hilden lässt wieder hoffen.

Düsseldorf. Mit einer Energieleistung ist der SV Wersten 04 wieder in Sichtweite zum rettenden Ufer in der Fußball-Landesliga. Nach dem 3:2 (2:1)-Auswärtssieg über den SV Hilden-Nord belegt die Mannschaft von Frank Moeser nur noch aufgrund des schlechteren Torverhältnisses einen Abstiegsplatz.

"Das war ein hartes Stück Arbeit", seufzte Moeser nach intensiv geführten 90 Spielminuten. Obwohl es für die Hausherren aus sportlicher Sicht um nichts mehr ging, ließen sie bis zum Schluss absoluten Siegeswillen erkennen.

"Hilden wollte unbedingt gewinnen und uns dem Abstieg näher bringen", sagte Moeser und zeigte sich überrascht ob des großen Engagements des Nachbarn. Dass seine Elf dennoch erfolgreich dagegen hielt, war umso bemerkenswerter, da zahlreiche Akteure angeschlagen ins Spiel gingen.

Dirk Engel, der schon nach einer halben Stunde wieder verletzt ausgewechselt werden musste, bereitete Swan Oehmes Flugkopfball zum 1:0 (15.) vor. Dem für Engel ins Spiel gekommenen Fred Adomako gelang nach Vorarbeit von Christian Wunder (spielte nach einer schmerzstillenden Spritze) das 2:1 (38.).

Das Häuflein Aufrechter auf Werstener Seite schien endgültig erlöst, als Christian Lindemann den Ball aus 16 Metern zum 3:1 in den Giebel zirkelte (88.). Doch die Platzherren gaben sich nicht geschlagen. Böhm verkürzte gegen zitternde Gäste auf 2:3.

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