Der SV04 muss nachsitzen und kann dann in der Relegation den Klassenerhalt sichern.

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Werstens Verteidiger Tim Würde (r.) versucht, einen Krefelder Gegenspieler an einer Flanke zu hindern.

Werstens Verteidiger Tim Würde (r.) versucht, einen Krefelder Gegenspieler an einer Flanke zu hindern.

Jochmann

Werstens Verteidiger Tim Würde (r.) versucht, einen Krefelder Gegenspieler an einer Flanke zu hindern.

Düsseldorf. Das Zittern geht weiter. Der SV Wersten 04 muss nachsitzen. Am letzten Spieltag kam die Elf von Frank Moeser beim Meister VfR Fischeln mit 1:5 (0:1) unter die Räder und musste den HSVLangenfeld (3:2 gegen TuSpo Richrath) in der Tabelle noch an sich vorbei ziehen lassen. Als Tabellen-14. muss das Team vom Dechenweg nun zunächst in eine Relegationsrunde mit der TGHilgen und Olympia Bocholt. Der Gewinner dieser Dreiergruppe spielt auch im nächsten Jahr in der Landesliga, wenn die SSVgVelbert den Klassenerhalt in der NRW-Liga schafft. Sollte Velbert absteigen, wäre die Relegationsrunde im Nachhinein überflüssig, so dass Wersten, Hilgen und Bocholt zu dritt den Gang in die Bezirksliga antreten müssten.

Am Sonntag und Mittwoch nächste Woche geht es für Wersten weiter

"Wir konzentrieren uns jetzt auf die beiden Spiele am kommenden Sonntag und darauffolgenden Mittwoch. Aber natürlich überwiegt momentan die Enttäuschung darüber, dass wir uns nicht direkt gerettet haben", sagte ein geknickter Werstener Trainer Frank Moeser. Sein Team war vor rund 400 Zuschauern in Fischeln letztlich chancenlos, weil die Platzherren gegen saft- und kraftlose Gäste ihre individuelle Klasse mühelos zur Geltung bringen konnten. Allen voran Mike Grühn war wieder einmal nicht zu bremsen. "Ich kann seinen Namen allmählich nicht mehr hören", kommentierte Werstens Co-Trainer Horst Giebel. Denn immer wenn es gegen Wersten geht, scheint Grühn das Toreschießen besonders viel Spaß zu machen. Der schussgewaltige Mittefeldspieler feuerte Werstens Torhüter Daniel Krause die Bälle zum 1:0 (12.), 3:1 (60.) und 4:1 (64.) um die Ohren. Zwar egalisierte Swan Oehme zwischenzeitlich zum 1:1 (54.), doch insgesamt war es einfach viel zu wenig, was der abstiegsbedrohte SVW beim Niederrheinliga-Aufsteiger bot. Deshalb wollte sich Horst Giebel auch gar nicht mit der Frage beschäftigen, was passiert wäre, wenn Christian Lindemann beim Stand von 0:1 seinen Foulelfmeter verwandelt hätte. "Ob uns das etwas genutzt hätte, weiß ich nicht. Wir konnten hier nichts dagegen setzten", so der Trainer-Assistent. Immerhin bleibt jetzt noch eine Chance auf den Klassenerhalt, wenn die Spielvereinigung Velbert mitspielt.

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