Torhüter des VfL Rhede erleichtert Tabellenführer TuRU den 2:0-Sieg.

Asim Kus hat zum entscheidenden 2:0 für die TuRU getroffen.
Asim Kus hat zum entscheidenden 2:0 für die TuRU getroffen.

Asim Kus hat zum entscheidenden 2:0 für die TuRU getroffen.

Wolff

Asim Kus hat zum entscheidenden 2:0 für die TuRU getroffen.

Düsseldorf. Auf dem Silbertablett serviert bekam die TuRu am Sonntagnachmittag die nächsten drei Punkte im Kampf um die Meisterschaft in der Fußball-Niederrheinliga. Der verdiente wie unspektakuläre 2:0 (0:0)-Auswärtssieg der Elf von Frank Zilles über den VfL Rhede wurde begünstigt durch zwei schwerwiegende Aussetzer des Rheder Schlussmannes Rene Haltermann.

Der Keeper des VfL machte seinem Namen am Sonntag nun wirklich keine Ehre. Zunächst ließ Haltermann einen eigentlich harmlosen und unplatzierten Schuss von Oliver Hampel aus rund 18 Metern zum 0:1 passieren (54.).

Vor dem 0:2 (78.) nahm der Torwart einen auf ihn zurollenden Ball zunächst auf, um ihn dann wieder wie eine heiße Kartoffel fallen zu lassen, weil er plötzlich unsicher war, ob das Leder zuletzt vom Gegner oder vom eigenen Mitspieler berührt worden war.

Trotz mäßiger Leistung reicht es zu einem verdienten Erfolg

Der für den beruflich verhinderten Miguel Lopez-Torres in die Startelf beorderte Asim Kus nahm das Geschenk Haltermanns dankend an und schob geistesgegenwärtig zum 2:0-Endstand ein. Auch wenn beide Treffer auf kuriose Weise zustande kamen, war der Sieg des Tabellenführers trotz mäßiger Leistung vollauf verdient.

Denn die Oberbilker hatten ein deutliches Chancen-Übergewicht, zum Beispiel durch einen Lattentreffer von Bernd Willems (10.). Und dazu mit Jonas Agen auch den besseren Torhüter. TuRUs Schlussmann war beim Stand von 1:0 bei einem Kopfball von Nicolas Wigger mit einem tollen Reflex zur Stelle (75.).

Aufstellung TuRU: Agen – Steinfort, Kandora, Willems, Duran – Nikolic, Schweers, Hampel (82. Harrer), Homann (84. Lichtenwimmer), Intven – Kus (80. Thederan)

Tore: 0:1 (54.) Hampel, 0:2 (78.) Kus

Es war freilich die einzige echte Gelegenheit für enttäuschende Platzherren gegen eine TuRU, die an diesem Nachmittag nicht mehr als nötig tat und somit Kräfte sparen konnte, die in den kommenden Wochen noch wichtig sein können.

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