Niederrheinliga: Die Rückkehr des Ex-Oberbilker Marc Sesterhenn ist ein Thema.

wza_1143x1500_484595.jpeg
Marc Sesterhenn ist als Zugang bei Turu im Gespräch.

Marc Sesterhenn ist als Zugang bei Turu im Gespräch.

Lange

Marc Sesterhenn ist als Zugang bei Turu im Gespräch.

Wuppertal. Die Trainerfrage ist geklärt. Und auch der Klassenerhalt in der Fußball-Niederrheinliga dürfte spätestens nach dem 2:1-Derbysieg über den SC West seit dem vergangenen Sonntag endgültig in trockene Tücher gelegt sein. Zumindest Heinz Schneider könnte den Saisonendspurt nun etwas gelassener verfolgen.

Doch Turus Boss möchte noch einen versöhnlichen Saisonabschluss mit schönem Fußball und möglichst vielen Punkten. Für den Noch-Trainer Michael Habermann ändert sich jedoch auch vor dem Spiel bei Viktoria Goch nichts an seiner Situation. Der Übungsleiter auf Zeit kann tun und lassen was er will. Kritik an seiner Arbeit muss er sich wohl bis zum Schluss gefallen lassen.

"Die Mannschaft und ich werden bis zum letzten Spieltag alles dafür geben, den Abschluss so schön wie möglich zu gestalten", sagt Habermann trotzig.

Bringt der neue Trainer gleich mehrere Spieler aus Solingen mit?

Im kommenden Jahr schwingt dann der ehemalige Profi Frank Zilles das sportliche Zepter an der Feuerbachstraße. In seinem Schlepptau wechseln auch dessen Assistenten Marc Schweiger und Oscar Bizarro nach Oberbilk. Zur Zeit ist das Trio im Begriff, den Ligarivalen Union Solingen zum Aufstieg in die NRW-Liga zu führen.

Es würde schon sehr verwundern, wenn Zilles nicht auch einige Union-Kicker von einem Engagement bei der Turu überzeugt. Spieler wie Marc Sesterhenn könnten in Solingen im kommenden Jahr zwar womöglich eine Klasse höher spielen. Doch die Aussicht, das liebste Hobby unter dem alten Trainer und in einem finanziell stabilen Umfeld ausüben zu dürfen, könnte den einen oder anderen seiner aktuellen Schützlinge noch ins Grübeln bringen.

Zilles jedenfalls hat Heinz Schneider bereits eine Liste mit Wunschkandidaten vorgelegt. Diese gilt es nun abzuarbeiten. Ganz entspannt dürfte es für Schneider demzufolge in den kommenden Wochen doch nicht zugehen.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer