1:0 ist zu wenig. Leichtfertig verspielen die Oberbilker einen klareren Erfolg.

wza_1500x1488_729660.jpeg
Dennis Homann (Turu/l.) stoppt den Sonsbecker Danny Rankl.

Dennis Homann (Turu/l.) stoppt den Sonsbecker Danny Rankl.

Homü

Dennis Homann (Turu/l.) stoppt den Sonsbecker Danny Rankl.

Düsseldorf. "Bruder Leichtsinn" spielte am Sonntag bei der TuRu auch mit. Im Heimspiel gegen den SV Sonsbeck ging der Fußball-Niederrheinligist am Sonntagnachmittag allzu großzügig mit seinen Chancen um. So musste Trainer Frank Zilles bis zum Schlusspfiff von Schiedsrichter Florian Kötter (Velbert) unnötig zittern, bis der zweifellos verdiente 1:0 (1:0)-Erfolg über den Aufsteiger unter Dach und Fach gebracht war.

"Natürlich haben wir heute leichtfertig einen höheren Sieg verschenkt", sagte Dennis Homann. TuRus Linksverteidiger gehörte wie Sven Steinfort auf der rechten Seite zu den Aktivposten der Blau-Weißen.

Doch die zahlreichen, schwungvoll eingeleiteten Angriffe des Duos führten mit einer Ausnahme nie zum Ziel. Und das lag zweifellos nicht alleine an Sonsbecks gutem Torhüter Andre Engels, der mehrmals reaktionsschnell zur Stelle war.

"Wer es nicht schafft, den Ball aus kürzester Distanz über die Torlinie zu bringen, der ist es selbst schuld", sagte TuRus Co-Trainer Oscar Bizarro und dachte an die Gelegenheiten von Kus (16.), Willems (20.) oder Steinfort (32.).

Miguel Lopez-Torres nutzt wenigstens eine seiner Chancen

Auch Miguel Lopez-Torres hatte am Sonntagnachmittag nicht genügend Zielwasser getrunken. TuRus Torjäger wirkte in einigen Aktionen unglücklich, war dann aber zumindest einmal wieder der Alte. Nach einem schönen Angriff über Stephan Bork und Sven Steinfort schob sich der Stürmer an Keeper Engels vorbei und schoss aus sieben Metern zum 1:0 ein (32.).

Dass es dabei bis zum Ende blieb, war nicht nur auf TuRus Leichtfertigkeit zurückzuführen. "Auch Sonsbeck hat sich teilweise dumm angestellt. Ansonsten hätten wir uns über ein 1:1 nicht beschweren dürfen", sagte TuRu-Schlussmann Dennis Prostka.

Die Gäste hatten den Oberbilkern in punkto Spielkultur zwar nicht viel entgegenzusetzen. Sie blieben aber punktuell gefährlich, auch weil die Platzherren zum Ende hin die Balance zwischen Abwehr und Angriff vermissen ließen.

© WhatsBroadcast

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer