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Sebastian Baukloh ist unsicher, ob er weitermachen soll.

Sebastian Baukloh ist unsicher, ob er weitermachen soll.

Christof Wolff

Sebastian Baukloh ist unsicher, ob er weitermachen soll.

Düsseldorf. Als Mannschaftsverantwortlicher hat man es nicht leicht, wenn die eigenen Schützlinge ihren Sport nur als "Feierabendbeschäftigung" betreiben. So müssen sich Dirk Achtermann, neuer Rollhockey-Abteilunsleiter beim TuS Nord, und Trainer Hans-Werner Meier darauf einstellen, dass viele Spieler auch in der kommenden Saison nicht regelmäßig am Training teilnehmen können und die Kaderbesetzung zu den Bundesligaspielen wechseln wird.

Sebastian Bauckloh stellt die Fortsetzung seiner Karriere in Frage, weil er nicht zum Stamm des Teams gehört, sein Bruder Michael hat beruflich bedingt nur selten Zeit zum trainieren. Konsequenzen zog Julian Brügmann, der ankündigte seine Rollschuhe aus zeitlichen Gründen an den Nagel zu hängen.

"Er hat angedeutet, sich weiterhin in anderer Funktion für den Verein engagieren zu wollen", sagt Achtermann. "Das fände ich sehr schön." Ähnlich sieht es bei Daniel Holz aus, der nach Knieproblemen ebenfalls aufhören will. Der Posten als Torwarttrainer scheint sich für ihn aufzudrängen, fest ist das noch nicht. Anders sieht es bei Jan Kutscha aus, der nach zwei Jahren bei der RESG Walsum zurück zum TuS wechselt.

Der junge Torhüter lernte das Rollhockeyspielen einst an der Eckenerstraße in Unterrath. "Wir werden mit Mathis Dietrich und Jan Kutscha ein sehr starkes Torhütergespann stellen", sagt Meier. "Es ist immer ein gutes Zeichen, wenn Eigengewächse zurückkehren." Trainingsauftakt für den TuS Nord ist am 3. August.

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