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Mohamed Rifi (l.) mit Zweikampf mit dem Fortunen Rockenbach.

Mohamed Rifi (l.) mit Zweikampf mit dem Fortunen Rockenbach.

Jos Muller

Mohamed Rifi (l.) mit Zweikampf mit dem Fortunen Rockenbach.

Düsseldorf. Mohamed Rifi ist zweifellos eine Frohnatur. Doch der Besuch von Fortunas erster Mannschaft zauberte am Dienstagabend ein noch breiteres Lächeln als gewohnt in das Gesicht des Mittelfeldspielers des Fußball-Bezirksligisten BV 04.

"Das war schon etwas ganz Besonderes", sagte Rifi. "Schließlich hat die Fortuna nicht ihre zweite Garde, sondern die Bestbesetzung auf den Platz geschickt." Dass es unter diesen Voraussetzungen für ihn und seine Kollegen im Testspiel eine Abfuhr geben würde, war zu erwarten.

Doch die 0:7-Packung konnte die gute Laune des Führungsspielers im Kader von Trainer Uwe Güldens nicht beeinträchtigen. "Wir wollten nicht zweistellig verlieren. Und das ist uns gelungen", sagt Rifi. Der 26-Jährige ist überzeugt davon, "dass uns dieses gute Spiel einen Schub für die kommende Aufgabe gegen Rot-Weiß Lintorf geben wird."

Nach durchwachsener Vorbereitung und nur drei Remis aus den ersten drei Saisonspielen wäre ein Sieg über Lintorf nicht nur für das Punktekonto wichtig. Die BV-Kicker wollen mit einer engagierten Leistung auch neue Anhänger gewinnen. Denn das Bezirksligaspiel stellt den Höhepunkt am "Tag der offenen Tür" dar, zu dem der BV 04 am Sonntag einlädt.

Im Rahmen des Familientages stellen sich alle Jugendmannschaften des BV 04 vor. Geht es nach Rifi, dann bereuen die Gönner und Fans ihr Kommen am Sonntag nicht. "Ich verspreche beherzten Fußball, mit dem wir hoffentlich die drei Punkte bei uns behalten."

Behalten würde auch Trainer Uwe Güldens seinen Fleißarbeiter gerne über das Saisonende hinaus. Doch da hat der Trainer wohl schlechte Karten. Zwar nennt Rifi seinen Klub "eine Herzensangelegenheit, für die ich vor der Saison auch höherklassige Angebote ausgeschlagen habe."

Doch die aktuelle Spielzeit soll zugleich die letzte für Rifi als aktiven Fußballer sein. "Im nächsten Sommer ist definitiv Schluss für mich", erklärt der Mann, der nebenbei noch die B-Jugend des BV trainiert. Dieser Tätigkeit möchte Rifi in Zukunft dann seine ganze Aufmerksamkeit widmen. "Die Arbeit mit Jugendlichen macht einfach großen Spaß", sagt Rifi mit einem breiten Lächeln.

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